Steven Zuber zeigt, wie man nicht gegen den Ex-Verein jubeln sollte.

Foto: © imago / Sportfoto Rudel

Der 26. Spieltag ist Geschichte. Und was hat sich geändert? Nichts! Der Ball ist noch immer rund, die Erde dreht sich noch immer und der FC Bayern ist noch immer Tabellenführer. Aber dennoch war an diesem Wochenende einiges los. Die Comunio Highlights.

Aufreger der Woche: Als Journalist konnte man es eigentlich kaum abwarten, dass die Partie des FC Bayern gegen den FC Liverpool absolviert war. Nicht nur aus sportlicher Sicht, nein. Viel mehr wartete man auf die groß angekündigten Aussagen von Uli Hoeneß zur Causa Hummels/Boateng/Müller.

Jetzt schied der deutsche Rekordmeister sang- und klanglos gegen die Reds aus der Champions League aus, also konnte sich Uli auch nicht hinstellen und den Jogi rund machen, saß Boateng doch 90 Minuten auf der Bank, fehlte Müller gelbgesperrt und sah Hummels zumindest bei einem Treffer nicht ganz so glücklich aus.

Daher werde der Uli „mit dem Jogi Löw unter vier Augen sprechen“, wie er am Sonntagabend in der Arena verriet. Nix mit Rundumschlag. 

Also sah man, wie sich die Bayern am Sonntag gegen Mainz den Frust von der Seele schossen. Das Ende vom Lied war ein deutliches 6:0, weil James einen Dreierpack und Youngster Alphonso Davies sein ersten Bundesligator gelang.

Teilweise hatte man in der Arena den Eindruck, dass die Mainzer ihr B-Jugend geschickt hatte, so deutlich unterlegen waren die Rheinhessen an diesem Tag.

Comunio Highlights: Ibisevic, der Handballer

Damit bleibt der FC Bayern auch Tabellenführer, obwohl dem BVB am Samstag in der 92. Minute durch einen Geniestreich von Marco Reus des 3:2-Siegtreffer gegen die Hertha gelang.

Nach der Partie waren beide Trainer übrigens stinksauer und beschwerten sich über den Schiedsrichter. Dabei sah man BVB-Coach Lucien Favre gefühlt das erste Mal richtig aus sich rausgehen. War tatsächlich auch irgendwie niedlich.

Nicht so niedlich war das Verhalten von Vedad Ibisevic. Der mimte in der Schlussminute der Partie einen Handballer und warf BVB-Keeper Bürki einfach den Ball an den Kopf. Klare Sache: Rote Karte.

Es ist bereits die fünfte in seiner Bundesliga-Karriere. Damit steht er gemeinsam mit Jens Nowotny an der ersten Stelle der Rotsünder der Liga. Nicht wirklich eine Ehre, auf die man stolz sein kann.

Comunio Highlights: Bentaleb verkaufen!

Beim FC Schalke gab es nach dem absehbaren Rauswurf von Domenico Tedesco unter der Woche keinen Sieg für Retter Hub Stevens. Königsblau verlor mit 0:1 gegen RB Leipzig.

Nabil Bentaleb, der aufgrund einer Leistenverletzung nicht mitwirken konnte, zog dennoch den Ärger der Schalker Verantwortlichen auf sich, weil er es nicht für nötig hielt, das Team im Stadion zu unterstützen, sondern einfach fernblieb

Die Strafe: Bentaleb spielt vorerst nur für die U23 und gehört für die nächste Zeit nicht zum Profi-Team der Knappen. Ein gut gemeinter Rat von uns: Wenn ihr in in eurem Team habt, eher verkaufen.

Wann und ob Bentaleb wieder zurückkehren möge, teilte Schalke nicht mit. „Für eine Rückkehr in den Profikader ist die Tür selbstverständlich offen, eine zeitliche Begrenzung für diesen Schritt haben die Verantwortlichen daher nicht festgelegt“, ließ der Verein lediglich mitteilen.

Comunio Highlights: Jubelt nie vor der Ex!

Auch Ärger mit dem eigentlich eigenen Verein hatte am Wochenende auch Steven Zuber. Allerdings lag es nicht daran, dass der Schweizer, der von der TSG Hoffenheim an den VfB Stuttgart ausleihen ist, gegen die Kraichgauer traf.

Es lag eher daran, wie Zuber diesen Treffer feierte. Als der Offensivspieler nämlich nach seinem Ausgleichstreffer, anstatt auf einen ausgefallen Jubel gegen seinen eigentlichen Klub zu verzichten, ausgiebig mit VfB-Maskottchen „Fritzle“ feierte, fanden das die TSG-Leute eher uncool..

„Ich fand den Jubel vor unseren Fans nicht ganz glücklich“, kritisierte Julian Nagelsman nachher. „Ich weiß nicht, ob er das machen muss.“

Zuber selbst sah die Sache gelassener: „Das ist mein Torjubel, es war nicht für die Fans von Hoffenheim gedacht, ich stand einfach gerade da.“

Kann jetzt dann jeder sehen, wie er will.

Post der Woche: Unter der Woche hatte der FC Bayern im Spiel gegen den FC Liverpool versucht,  eine ordentliche Choreo zu machen, die seines Gleichen suchen sollte. Die misslang eher.

 

Die Reaktion der Südtribüne am Sonntag:

Blick über den Tellerrand: Bei Real Madrid ist Zinedine Zidane wieder zurück an der Seitelinie. Der heilige Zizou, der mit den Königlichen drei Mal die Champions League gelang.

Am Wochenende gab’s mit seiner „Retro-Elf“ (SPORT1) einen ersten Sieg. Natürlich trafen da Isco und Bale. Einzig CR7 fehlte da in der Torschützenliste.

Es hätte aber auch nicht gewunden, wenn bei dem runden Comeback der Portugiese für ein Spiel das Real-Trikot übergestreift hätte.

Der FC Barcelona siegte derweil (natürlich) wegen zweier Traumtore von Leo Messi. Muss man an dieser Stelle eigentlich gar nicht erwähnen.

In England lief der FA Cup, dort Zug Manchester City in das Halbfinale ein. Ansonsten war es eher ruhig in Europa.

Außer in Griechenland. Dort musste das Athen-Derby wegen Fan-Krawallen abgebrochen werden. Die Polizei setzte unter anderem Tränengas ein und der deutsche Schiedsrichter Marco Fritz wollte sogar das Stadion räumen lassen.

Diese emotionalen Griechen…

Top-Elf der Woche: Mit fünf Toren merzte der VfL Wolfsburg das das 0:6 beim FC Bayern München vergangene Woche aus – drei Wölfe stehen nun in der Top-Elf des 26. Spieltags. Die Bayern gewannen indes erneut mit 6:0, James Rodriguez erzielte die Hälfte der Tore.

Die Top-Elf des 26. Spieltags

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Tor: Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt) - 6 Punkte | Foto: imago / Eibner

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Stats der Woche:

Teuerster Spieler: Marco Reus (Borussia Dortmund, 14.880.000)

Teuerste Mannschaft: FC Bayern München (149.350.000)

Punktbester Spieler: Robert Lewandowski (FC Bayern München, 190 Punkte)

Beste Spieler nach Positionen: Yann Sommer (Torwart, Borussia Mönchengladbach, 94), Joshua Kimmich (Abwehr, FC Bayern, 158), Kai Havertz (Bayer 04 Leverkusen, 131 Punkte), Robert Lewandowski (FC Bayern München, 190)

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Autor: Florian Schimak

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