Bart Goor und der ewige Comunio-Rekord

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Naldo, Robert Lewandowski oder Luka Jovic. Sie alle hätte es fast geschafft. Am Ende aber fehlte den drei Jungs genau ein Zähler, um den ewigen Rekord von Bart Goor aus der Saison 2001/02 zu knacken. Der Belgier erzielte damals im Trikot der Hertha BSC gegen den Hamburger SV vier Tore – und holte. bis heute nicht erreichte 28 Punkte. 

Der ewige Rekord gleich zum Anfang

Satte 6,25 Millionen überwies Hertha BSC im Jahr 2001 an den RSC Anderlecht, um sich die Dienste von Bart Goor zu sichern. Mit der Empfehlung von zehn Toren in 33 Spielen kam der Mittelfeldspieler in die Hauptstadt. 

Der 28-jährige Belgier konnte die Erwartungen in der ersten Saison für die Alte Dame auch meist erfüllen. Die Hertha erreichte am Saisonende Platz 4 und auch Goor wusste zu gefallen. In 30 Partien gelangen ihm damals acht Treffer und sieben Vorlagen. 

Sein spektakulärstes Spiel absolvierte er allerdings am 10. März 2002. Es war der 26. Spieltag, die Hertha hatte den HSV zu Gast und kämpfte zeitgleich noch um Europa. 

Comunio History: Die 28 Punkte für die Ewigkeit
Bart Goor und der ewige Comunio-Rekord

Naldo, Lewandowski oder Jovic. Sie alle hätte es fast geschafft. Am Ende aber fehlte den drei Jungs genau ein Zähler, um den ewigen Rekord von Bart Goor zu knacken. Der Belgier schaffte vor 18 Jahren Einmaliges.

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Goor gelang in dieser Partie tatsächlich vier Treffer. Der heute Hertha-Manager Michael Preetz brachte die Gastgeber in Führung, Goor legte kurz vor der Pause das 2:0 nach. Marcelinho sorgte nach dem Seitenwechsel für die Entscheidung gegen überforderte Hamburger, ehe Goor mit einem lupenreinen Hattrick die 6:0-Klatsche vollendete.

Für die vier Treffer bekam der Belgier als Mittelfeldspieler alleine schon 16 Zähler und da er logischerweise für seine überragende Vorstellung die Note 1 bekam, gab’s nochmal 12 Punkte obendrauf – macht insgesamt 28 Zähler. 

So viele Punkte sollte bis heute  kein Bundesliga-Profi mehr bei Comunio holen. Naldo, Lewandowksi und Jovic waren in den vergangenen Jahren schon nahe dran, konnte den Goor-Rekord von damals aber nicht knacken. Am Ende seine Debütsaison stand Goor bei 44 Zählern.

Die besten Comunio-Saisonleistungen

Die besten Comunio-Spieltagsleistungen

Durchwachsene zweite und katastrophale dritte Saison

In der darauffolgenden Saison konnte Goor nicht mehr so ganz an die glanzvollen Momente aus seiner Debüt-Spielzeit anknüpfen. Zwar absolvierte er für die Hertha wieder 33 Partien, dabei gelangen  ihm dieses Mal nur noch fünf Treffer und vier Assists – was am Ende in 26 Comunio-Punkte mündete.

In seine letzter Bundesligaspielzeit 2003/04 gelang ihm dann für die Aalte Dame kein einziger Treffer, allerdings immerhin vier Vorlagen. Trotzdem hagelte es für den damals 30-Jährigen ordentlich Minuspunkte. Satte 26 musste Goor in dieser Saison hinnehmen.

Die 25 schlechtesten Saisonleistungen

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Platz 20: Timo Wenzel (1. FC Kaiserslautern), -30 Punkte, 2004/05 Bildquelle: imago

Abschied zu Feyenoord

Im Sommer 2004 ging es für ihn dann in die Niederlande zu Feyenoord Rotterdam, wo er lediglich eine Saison blieb. In 34 Spielen in der Eredivisie gelangen ihm dabei nochmal sieben Treffer und sechs Vorlagen, ehe es ihn wieder in seine Heimat Belgien zurückzog.

Vermutlich hatte Goor vor, seine  Karriere dort gemütlich ausklingen zu lassen. Doch es kam ein bisschen anders, als er sich das gedachte hatte. 

Rückkehr nach Belgien – und mit fast 40 noch treffsicher

Seit 2005 lief er wieder für den RSC Anderlecht auf und war dort bis zur Saison 2008/09 noch meist Stammspieler. Doch anstatt seine Schuhe im Alter von 36 Jahren an den Nagel zu hängen ging Goor 2009 nach Beershot, wo er auf seinen alten Tage noch einmal richtig performte.

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In der Saison 2009/10 gelangen ihm im Alter von 37 Jahren noch einmal 12 Scorer-Punkte  (5 Treffer, 7 Vorlagen), ehe er 2011 noch einmal für zwei Jahre beim KVC Westerloo unterschrieb. Dort stieg er zwar 2012 in die 2. belgische Liga ab, bewies aber mit fast 40 Jahren, dass er es noch richtig drauf hatte. 

Goor traf in der Saison 2012 für Westerloo noch einmal zweistellig (11 Treffer), wechselte dann zu Dressel Sport, wo ihm abermals zehn Tore gelangen – und erst im Sommer 2014 beendete er im Alter von 41 Jahren seine aktive Laufbahn.

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Autor: Florian Schimak

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