Per Mertesacker holte in seiner besten Comunio-Saison 133 Punkte.

Foto: © imago images / MiS
Bei der WM 2006 machte Per Mertesacker viele Stürmer zum Kofferpacker, anschließend wechselte er zu Werder Bremen. Auch dort konnte er überzeugen, was sich allerdings nicht immer in den Comunio-Punkten widerspiegelte. ComunioMagazin erinnert sich an den Karriere des Innenverteidigers, der auf der Insel beim FC Arsenal Legendenstatus erlangte.

Karrierestart bei Hannover 96

Es war der 1. November 2003, als Per Mertesacker im zarten Alter von 19 Jahren sein Bundesligadebüt für Hannover 96 gab. In der Partie beim 1. FC Köln brachte der damalige 96-Coach Ralf Rangnick Mertesacker als Rechtsverteidiger. 

Das Projekt lief eher schlecht als recht und so musste der junge Mertesacker bereits zur Pause wieder raus. Es dauerte bis zum März 2004, ehe Mertesacker am 23. Spieltag das nächste Mal Bundesligaluft schnuppern durfte. Bei der 0:1-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach stand der Innenverteidiger wieder in der Startelf – und dieses Mal gab er seinen Platz bis zum Ende der Saison nicht mehr ab. In den restlichen Partien holte er bei Comunio immerhin 26 Punkte.

In der Saison 2004/05 hatte er dann von Beginn an seinen Stammplatz sicher und zahlte das in ihn gesetzte Vertrauen auch mit bockstarken Leistungen zurück. Im Oktober 2004 debütierte er dann sogar für die Nationalmannschaft und holte in seiner ersten Saison als Stammspieler in Hannover 100 Comunio-Punkte.

Da der Innenverteidiger auch in der darauffolgenden Spielzeit überragte (103 Punkte), musste Mertesacker den nächsten Schritt gehen und zu einem größeren Klub wechseln. Nach einer erfolgreichen WM im eigenen Land wechselte er für eine Ablöse von 4,7 Millionen zu Werder Bremen.

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Wechsel zu Werder Bremen

An der Weser hatte Mertesacker in seiner ersten Spielzeit zunächst mit einigen Verletzungsproblemen zu kämpfen, weshalb er „lediglich“ 24 Startelfeinsätze vorzuweisen hatte. Trotz allem holte in der Saison 2006/07 noch starke 82 Punkte. 

In der darauf folgenden Saison absolvierte 31 Partien über die vollen 90 Minuten. Zwei Spiele verpasste er wegen einer Rotsperre, als er am 23. Spieltag in der 89. Minute gegen den VfB Stuttgart vom Platz flog. Dennoch holte Mertesacker 83 Comunio-Zähler. 


Anschließend lief es für ihn nicht mehr ganz so rund, weil er 2008/09 gehöriges Verletzungspech hatte. Den Saisonauftakt verpasste er wegen eines Meniskusschadens, am 6. Spieltag flog er wieder mit Rot vom Platz und auch das Saisonfinale verpasste er wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk. Das Ende vom Lied waren überschaubare 70 Comunio-Punkte.

Überragende Saison an der Weser

Doch Mertesacker ließ sich davon nicht unterkriegen und kam in der Saison 2009/10 stärker zurück. Denn in dieser Spielzeit verpasste der damals 26-Jährige lediglich eine Partie und stand ansonsten in allen anderen Partien 90 Minuten auf dem Feld.

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Nur gegen den VfL Bochum am 27. Spieltag wurde er geschont. Im anschließenden Spiel gegen den 1. FC Nürnberg gelangen ihm dann aber postwendend zwei Treffer. In dieser Saison holte Mertesacker grandiose 133 Punkte.

„BFG“ beim FC Arsenal

In der darauf folgenden Spielzeit lief es weder für Werder noch für Mertersacker persönlich besonders gut. Bremen wurde am Ende 12. und der Abwehrspieler holte nur 62 Zähler bei Comunio. Damals war klar, dass Mertesacker den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen musste.

Im Sommer 2012 ging er dann auf die Insel zum FC Arsenal, wo er zunächst etwas kritisch beäugt wurde. Doch nach kurzer Zeit wurde Mertesacker bei den Gunners zum absoluten Publikumsliebling. Aufgrund seiner Statur nannten die Fans nur „Big f****g German“, du Deutsch: „Verdammt großer Deutscher“.

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Seinen größten Erfolg feierte er 2014, als er mit der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien Weltmeister wurde. Anschließend beendete er auch seine Karriere im DFB-Team nach 104 Partien. 

Bis 2018 schnürte er noch die Schuhe für den FC Arsenal, ehe er seine Karriere im Alter von 33 Jahren auf Anraten der Ärzte beendete. Inzwischen ist Per Mertesacker Leiter der Fußballakademie des FC Arsenal.

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Autor: Florian Schimak

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