Schalkes Kantersieg, Bremens Abwehrschwäche, billige Top-Punkter, teure Minuspunkt-Sünder, Dortmunds Rückkehrer, Mainz‘ wackeliger Routinier: Das sind die Tops & Flops des 14. Spieltags!

Top: Veni, vidi, vici!

Kaum zu fassen, wie viele neu hereingekommene Spieler ihre Chance nutzen konnten. Angefangen beim FC Schalke 04: Tranquillo Barnetta durfte wegen Högers Sperre im halbrechten Mittelfeld starten und machte ein phänomenal gutes Spiel. Drei Torvorlagen steuerte Barnetta zum 4:0-Kantersieg in Stuttgart bei, zehn Comunio-Punkte erhielt er dafür. Eigentlich muss er im Team bleiben!

Nicht einmal 1,5 Millionen Euro muss man für den Schweizer im Managerspiel bezahlen. Nur wenig teurer ist Jan Kirchhoff, der als zentraler, situativ herausrückender Verteidiger im 5-3-2-System der Schalker vor allem defensiv einen starken Auftritt hinlegte, alle Zweikämpfe gewann und dieselbe Punktzahl wie Barnetta einfuhr.

Der beste Comunio-Spieler des Spieltags war natürlich Hattrick-Schütze Eric-Maxim Choupo-Moting. Immerhin zwei Tore gelangen dem Frankfurter Alex Meier am Sonntag, der damit die Torschützenliste weiter anführt. Auch Aigner, Stendera und Seferovic trafen für die äußerst formstarke Eintracht.

Das frühe Sonntagsspiel entschied der Hamburger SV für sich, bei dem Cleber als HW4-Ersatz glänzte und sogar ein Tor schoss. Neben dem Brasilianer sind Youngster Marcos und Mittelfeldmann Jiracek billig zu bekommen. Zusammen sammelte das Trio gegen Mainz starke 23 Comunio-Punkte.

Der Befreiungsschlag des Spieltags gelang Borussia Dortmund am Freitag. Drei Meisterhelden von 2012 feierten ihr Startelf-Comeback: Mats Hummels, Ilkay Gündogan und Marcel Schmelzer, der im internen Duell mit Erik Durm inzwischen gute Karten hat. Auch im Tor bahnt sich ein Wechsel an: Mitchell Langerak spielte für Roman Weidenfeller und hielt den Kasten sauber.

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Weiterhin auf einem sehr guten Weg befindet sich der VfL Wolfsburg, der in Hannover mit 3:1 gewann. Ivan Perisic und Kevin de Bruyne, zwei der drei Spieler des Monats November, setzten ihren Comunio-Höhenflug mit 10 bzw. 12 Punkten fort. Dahinter reihten sich Diego Benaglio und Joshua Guilavogui mit je acht Zählern nahtlos ein. Bester Mann war Joker Dost mit 13 Punkten.

Siege gab es zudem für Augsburg, Mönchengladbach und naturgemäß den FC Bayern, für den Ribéry sein 100. Pflichtspieltor erzielte. Für die Fohlen traf Raffael nach über zwei Monaten wieder, auch Thorgan Hazard empfahl sich mit seinem ersten Bundesliga-Treffer. Comunio-Schnäppchen Nikola Djurdjic erzielte für Augsburg in Köln das zwischenzeitliche 1:1 und wird weitere Einsatzzeit erhalten.

Flop: Minus für gestandene Profis

Was war denn das vom VfB Stuttgart? Nach dem 4:1-Spektakel in Freiburg gingen die Schwaben gegen Schalke 0(:)4 unter. Dilettantisches Abwehrverhalten, vor allem bei Standards, paarte sich mit schwacher Offensive. Der Doppeltorschütze der Vorwoche, Martin Harnik, verlor zweimal seinen Gegenspieler Choupo-Moting aus den Augen und erhielt die Note 5.

Nicht wirklich besser präsentierte sich die Defensive des SV Werder Bremen. Fünf Gegentore hagelte es in Frankfurt, die umgebaute Viererkette patzte mehr als nur einmal. Für Lukimya und Garcia gab es Minuspunkte, auch Torhüter Raphael Wolf war nicht gerade ein sicherer Rückhalt. Beim zweiten Gegentor ging er zu zögerlich zum Ball und verletzte sich zu allem Übel auch noch.

Abgesehen von einem verweigerten Elfmeter brachte 1899 Hoffenheim in Dortmund offensiv viel zu wenig zustande. Torjäger Anthony Modeste durfte diesmal sogar auswärts nicht von Beginn an ran, konnte als Joker allerdings kaum Akzente setzen. Minuspunkte gab es für den teuren Spielmacher Roberto Firmino, der weit unter seinen Möglichkeiten blieb.

Dasselbe gilt für Mario Götze, der im Topspiel eine enttäuschende Vorstellung bot. Der Spieler des Monats September brachte in der ersten Halbzeit nicht viel zustande und wurde zur Pause für den deutlich stärker aufspielenden Rode geopfert. Auf Leverkusener Seite hätten Son und Bellarabi vom Platz fliegen können; der Südkoreaner erhielt ebenso wie Götze und Firmino -2 Punkte.

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Mainz‘ Trainer Kasper Hjulmand musste beim Spiel in Hamburg auf seinen Abwehrchef Niko Bungert verzichten, der durch den Routinier Nikolce Noveski ersetzt wurde. In der Vergangenheit war auf den 35-Jährigen stets verlass, doch am Sonntag war er ein Unsicherheitsfaktor. An beiden Gegentoren war Noveski beteiligt, beim zweiten verschuldete er durch ein Handspiel den Elfmeter.

Mit Marcelo, Wimmer und Callsen-Bracker fuhren drei weitere eigentlich verlässliche Innenverteidiger überraschend Minuspunkte ein – Wimmer sogar zum zweiten Mal in Folge. Für Callsen-Bracker war es die erste rote Zahl seit dem 2. Spieltag, Marcelo hatte nach dem FC Bayern mit dem zweiten Spitzenteam, dem Tabellenzweiten aus Wolfsburg, größere Probleme.

Dem Freiburger Angriff mangelte es in Paderborn an Durchschlagskraft. Dass den Gastgebern aus Nordrhein-Westfalen kurz vor Schluss noch der Ausgleich gelang, war angesichts von 24:4 Torschüssen hochverdient. Das Sturmduo des SC, Admir Mehmedi und Sebastian Freis, wurde mit zusammengerechnet sechs Minuspunkten bestraft.

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