Anthony Modeste und Florian Kainz vom 1. FC Köln

Foto: © imago images / Laci Perenyi
Sieben Spieltage der Bundesliga 2021/22 sind durch. Zeit für ein erstes Zwischenfazit! Einige überraschende Namen dominieren die Ranglisten, vor allem der 1. FC Köln sorgt für frischen Wind. Das sind die Aufsteiger des Saisonstarts.

Ein Kölner Top-Trio mischt die Liga auf

Was hat uns diese Kölner Mannschaft in den ersten sieben Saisonspielen begeistert! Selbst bei der einzigen Niederlage, einem 2:3 in München, zeigte Steffen Baumgarts Mannschaft attraktiven Offensivfußball. Gerade noch durch die Relegation gekommen, steht der FC nun auf Platz sechs der Bundesliga – mit drei Spielern in den Top ten bei Comunio.

Ellyes Skhiri ist plötzlich Goalgetter, Florian Kainz war selbst durch einen Platzverweis nicht zu stoppen und Anthony Modeste zeigt sich in seiner besten Form seit seinem Wechsel nach China vor vier Jahren. Nach vier Treffern hat Modeste seinen Marktwert seit dem Frühsommer verzehnfacht. Wir sind gespannt, ob Baumgarts tolle Truppe diese Form halten kann.


Die Youngster sind los

Um den Nachwuchs muss man sich beim DFB keine Sorgen machen – vor allem im offensiven Mittelfeld. Florian Wirtz knipst aktuell praktisch in jedem Spiel und zeigt dabei ein ums andere Mal seine Klasse im Abschluss. Außerdem besticht der 18-Jährige als Vorlagengeber, insgesamt war er in sechs Ligaspielen schon an neun Toren beteiligt. Dafür gab es Gold im September.

Nicht ganz so furios, aber ebenfalls stark gestartet ist Jamal Musiala, der bei der Auswahl des EM-Kaders den Vorzug vor Wirtz bekam. Nach vier Spielen stand der ebenfalls 18-Jährige schon bei zwei Treffern und zwei Assists, ehe ihn eine leichte Verletzung ausbremste. Außerdem konnte Nico Schlotterbeck nach seiner Rückkehr nach Freiburg direkt überzeugen; er gehört zu den besten Abwehrspielern und nunmehr auch zu Hansi Flicks neuem DFB-Team.

Die besten Abwehrspieler des Saisonstarts 2021/22

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Platz 9: Jeremie Frimpong (Bayer 04 Leverkusen) - 27 Punkte | Foto: imago images / Nordphoto | Stand: nach dem 7. Spieltag

Niedrige Marktwerte, viele Punkte

Die wichtigsten Comunio-Anlagen sind oft nicht die Stars der Top-Teams, die ohnehin mit hohen Erwartungen und noch höheren Marktwerten in die Saison gehen. Am besten ist es, wenn Comunio-Manager Spieler finden, die zu Beginn nicht so viel kosten, dann aber richtig abliefern.

Das Paradebeispiel ist Konstantinos Mavropanos. Letzte Saison solide 63 Punkte erspielt, kostete der Stuttgarter zu Beginn der neuen Spielzeit rund drei Millionen. Nach sieben Spielen ist er mit 43 Zählern der beste Verteidiger des Managerspiels – übrigens vor seinem Teamkollegen Marc-Oliver Kempf und Freiburgs Philipp Lienhart.

Auf Rang vier folgt eine faustdicke Überraschung: Niko Gießelmann hat sich bei Union Berlin einen Stammplatz erspielt und behauptet diesen souverän. Für ihn ging es von einer halbe Million auf zwischenzeitlich knapp acht Millionen! Indes hat Jeremie Frimpong die Anlaufzeit in Leverkusen genutzt und sich als spannender, offensivstarker Rechtsverteidiger festgespielt.

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Neue Torjäger hinter der Elite

Lewandowski und Haaland sind ohnehin über jeden Zweifel erhaben, dahinter formiert sich eine Reihe interessanter Offensivspieler, die den nächsten Karriereschritt machen. Taiwo Awoniyi schlägt nach seiner Rückkehr zu Union Berlin direkt ein: Fünf Tore in der Bundesliga, drei im internationalen Geschäft! Ein Knipser, wie er im Buche steht.

Leipzigs Christopher Nkunku indes war wettbewerbsübergreifend schon neunmal erfolgreich, zuletzt schnürte er in der Liga zwei Doppelpacks. Prompt gibt es Transfergerüchte in Richtung Madrid! Davon ist Freiburgs Lucas Höler natürlich ein gutes Stück entfernt, den Stammplatzkampf im SC-Sturm mit Ermedin Demirovic hat er aber klar für sich entschieden. 35 Punkte stehen auf seiner Habenseite.

30 sind es bei Hoffenheims Jacob Bruun Larsen, der mit drei Saisontreffern mehr als im Soll steht. Dass er nach einer zuletzt enttäuschenden Zeit überhaupt noch eine Zukunft bei der TSG hat, war vor der Saisonvorbereitung noch unsicher. Zuletzt wackelte sein Stammplatz zwar, mit einem Jokertor gegen Stuttgart hat er seinen Hut aber wieder in den Ring geworfen.

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