Ein Wahnsinn, diese WM! Deutschland feiert den Titel und sieben Weltmeister stehen in der Comunio-Elf des Turniers. Doch auch vier andere Top-Stars haben sich ihre Nominierung verdient.

Manuel Neuer (Tor, Deutschland, 172 Punkte):

Der beste Torwart, der sicherste Rückhalt, der spektakulärste Libero, den man sich überhaupt vorstellen kann: Manuel Neuer – überragend. Völlig zu Recht wurde der 27-Jährige als bester Torhüter der WM ausgezeichnet. Fantastische Leistungen vor allem gegen Algerien und Brasilien, einer der absoluten Garanten für den Titel. Der beste Keeper der Welt!

Jerome Boateng (Abwehr, Deutschland, 156 Punkte):

Rechts hinten nur solide, dann durch einen der wichtigsten Schachzüge von Joachim Löw weltklasse. In der Innenverteidigung spielte Jerome Boateng schon gegen Frankreich fehlerlos, im Finale jedoch einfach nur großartig. Unfassbar, wie der Ex-Hamburger gegen Argentinien alles wegräumte, was ihm in die Quere kam. Note eins im Endspiel – mehr als verdient.

Mats Hummels (Abwehr, Deutschland, 149 Punkte):

Bis zum Finale war der Dortmunder der beste Verteidiger des Turniers, im Finale wurde er von Boateng überholt – Hummels fehlte jedoch gegen Algerien und holte im Schnitt mehr Zähler pro Partie. Zwei Kopfballtore, unvergessen seine perfekte Leistung, die gegen Frankreich ausschlaggebend war. Hummels bestätigte sein Weltklasse-Format in Brasilien mehr als nur einmal.

Philipp Lahm (Abwehr, Deutschland, 148 Punkte):

Ähnlich wie Boateng spielte der Kapitän zunächst auf der falschen Position und konnte im Mittelfeld nicht überzeugen. Mit seiner Versetzung nach rechts hinten startete der Höhenflug des DFB-Teams – und der von Lahm persönlich. Der 30-Jährige brachte seiner Mannschaft als rechter Verteidiger mehr Sicherheit, mehr Stabilität und mehr Gefährlichkeit im Spiel nach vorne.

WM-Player to watch: Volltreffer & Klogriffe

Vor der WM hat Comunioblog für jede Gruppe einige Kaufempfehlungen gegeben. Bei wem lagen wir goldrichtig, bei wem total daneben? Hier sind die Top & Flop Five!

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James Rodriguez (Mittelfeld, Kolumbien, 160 Punkte):

Obwohl er nicht mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet wurde, ist James Rodriguez der Star dieser WM. In allen Spielen traf der Kolumbianer, wurde am Ende trotz des frühen Viertelfinal-Aus Torschützenkönig. Im Schnitt 32 Punkte pro Partie – nur Edeljoker Andre Schürrle ist besser. Von James Rodriguez werden wir in den kommenden Jahren noch sehr viel sehen und hören!

Toni Kroos (Mittelfeld, Deutschland, 150 Punkte):

Kaum ein Spieler wurde so sehr über den Klee gelobt wie Toni Kroos. Doch seine WM war nicht einmal so überragend, wie sie gemacht wird – bis auf seine Standards und seine Weltklasse-Spiele gegen Portugal und Brasilien. Dreimal Note 3,5, einmal Note 4, im Finale Note 4,5. Sein Halbfinal-Spiel mit 64 Punkten bleibt jedoch unvergessen und katapultiert ihn in die Elf des Turniers.

Bastian Schweinsteiger (Mittelfeld, Deutschland, 146 Punkte):

Nach Punkten pro Spiel sticht Bastian Schweinsteiger seinen Mannschaftskollegen klar aus. Zweimal erhielt der Vize-Kapitän die Bestnote, im Finale war er neben Boateng der beste Spieler auf dem Feld. Einfach unglaublich, wie viel Schweinsteiger investierte, lief, einsteckte und klärte. Spätestens mit diesem Titel ist er einer der ganz Großen im Weltfußball.

Javier Mascherano (Mittelfeld, Argentinien, 144 Punkte):

Der Malocher hinter Messi steht ebenfalls völlig zu Recht in der Comunio-Elf der Weltmeisterschaft. Kaum ein Akteur war über die gesamte Turnierdistanz so beständig und stabil wie Javier Mascherano. Der Abräumer war der Garant für die Defensivstärke der Albiceleste, die diese bis in die Verlängerung des Finales brachte. Ein Vorbild in Puncto Kampf, Wille und Leidenschaft.

Comunio2014: Die Top-Elf des Viertelfinales

Kein Viertelfinale für Stürmerstars! Drei der fünf Tore wurden von Abwehrspielern erzielt. Der Shooting-Star der WM steht zum letzten Mal in der Elf des Tages.

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Thomas Müller (Sturm, Deutschland, 196 Punkte):

Gestatten: Der beste Spieler der WM. Naja, zumindest, wenn es nach Comunio-Punkten geht. Thomas Müller, der Publikumsliebling der Deutschen, erzielte wie schon 2010 fünf Turnier-Tore und steuerte weitere drei Torvorlagen auf dem Weg zum Titel bei. Nur ein Treffer, und Müller wäre schon wieder Torschützenkönig geworden! Schade, dass es für den Goldenen Ball nicht gereicht hat.

Arjen Robben (Sturm, Niederlande, 171 Punkte):

Von Top-Leistungen und Eskapaden: Die WM von Arjen Robben war eine pure Achterbahnfahrt. Großartiger Start mit Doppelpack beim 5:1 gegen Spanien; Gruppensieg, dann viel Kritik nach seiner Schwalberei im Spiel gegen Mexiko. Die Fallsucht hat Robben nicht nötig, denn spielerisch gibt es an ihm nichts auszusetzen. Drei Tore, drei Vorlagen und 171 Punkte sind das Resultat einer starken WM!

Lionel Messi (Sturm, Argentinien, 168 Punkte):

Dass der Goldene Ball an den Superstar des FC Barcelona geht, ist für viele unverständlich. Andererseits behaupten viele: „Deutschland hat ein Team, Argentinien nur Messi!“ Und beim Goldenen Ball geht es um Einzelspieler, die den Unterschied gemacht haben. Bei Deutschland war dies das Kollektiv, bei Argentinien „La Pulga“. So gesehen kein unverdienter Titel für Messi!

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