Erik Thommy vom VfB Stuttgart

Foto: © imago images / RHR-Foto
Neben dem Doppeltorschützen Kerem Demirbay haben sich vier weitere Spieler als Gewinner des 20. Spieltags hervorgetan. Thommy, Jeong und Co. steigerten ihre Aktien durch starke Performances und werden im Februar gefragt sein.

Stand der Marktwerte: 6. Februar 2021

Kerem Demirbay (Bayer 04 Leverkusen, 6.700.000, Mittelfeld):

Ist endlich die Zeit des Kerem Demirbay gekommen? Zumindest tut der Mittelfeldstratege alles, um diesmal nachhaltig einen Platz in der ersten Elf zu bekommen. Im Spiel gegen den VfB Stuttgart schnürte Demirbay seinen zweiten Bundesliga-Doppelpack, seinen ersten im Dress von Bayer 04 Leverkusen.

Normalerweise sind Florian Wirtz und Nadiem Amiri im offensiven Mittelfeld der Werkself gesetzt, Demirbay nur die Nummer drei. Aktuell fällt Amiri wegen einer Covid-19-Infektion aus. Demirbay nutzt die Abwesenheit seines Konkurrenten, um seinem Trainer Peter Bosz zu verdeutlichen, dass er sich mit dem Amiri-Comeback nicht beeilen muss.


Erik Thommy (VfB Stuttgart, 3.340.000, Mittelfeld):

Verletzungsbedingt verpasste Erik Thommy die gesamte Hinrunde, im Januar durfte er einmal als später Joker ran. Lange stand ein Leihgeschäft im Raum, unter anderem Schalke war interessiert. Doch Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo machte immer wieder deutlich, dass Thommy noch wichtig werden würde.

Nun ist die Zeit gekommen. Nachdem Thommy in Leverkusen zur zweiten Halbzeit eingewechselt wurde, tat er, was er am besten kann: Tore vorbereiten. Zweimal fand er Sasa Kalajdzic, zwei Assists und acht Comunio-Punkte resultierten aus seinem 45-minütigen Auftritt. Eine eindrucksvolle Bewerbung um mehr Spielzeit – vielleicht beim nächsten Mal von Beginn an.

 

 
 
 
 
 
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Woo-yeong Jeong (SC Freiburg, 2.450.000, Sturm):

Vor zwei Wochen stand Woo-yeong Jeong überraschend in der Freiburger Startelf, erst zum zweiten Mal in dieser Saison. Dabei erzielte der Koreaner sein zweites Saisontor und sammelte Pluspunkte bei seinem Trainer. So vertraute Christian Streich auch in Wolfsburg und gegen Dortmund auf den quirligen Offensivmann.

Mit seinem Treffer zum 1:0 avancierte Jeong gegen den BVB zum Matchwinner und setzte sein Formhoch eindrucksvoll fort. Was ihm ebenfalls gelegen kommt, ist die Freiburger Systemumstellung auf 4-4-2, durch die es einen zusätzlichen Offensivplatz gibt. So hat Jeong größere Chancen, sich im Konkurrenzkampf gegenüber Sallai, Höler und Co. zu behaupten.

Laszlo Benes (FC Augsburg, 2.100.000, Mittelfeld):

Mit seinem Wechsel von Borussia Mönchengladbach zum FC Augsburg wurde Laszlo Benes sofort zur Kaufempfehlung. Sein Marktwert steigt bereits seit Tagen – ein Trend, der sich fortsetzen wird. Benes durfte gegen Wolfsburg direkt von Beginn an ran und nahm trotz der Niederlage drei Comunio-Punkte mit. In Augsburg wird er regelmäßig spielen und weitere Punkte sammeln.

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Karim Onisiwo (1. FSV Mainz 05, 1.760.000, Sturm):

Das Einzige, was Karim Onisiwo unter Bo Svensson noch fehlt, ist ein Tor. Seit dem Trainerwechsel ist der Österreicher im Mainzer Sturm absolut gesetzt, sein Wille und seine Einsatzbereitschaft sind für den neuen Trainer wichtige Faktoren. Auch ohne Treffer hat Onisiwo seinen Anteil an zwei Heimsiegen nacheinander.

Gegen Union Berlin holte der 28-Jährige den entscheidenden Elfmeter heraus und gewann mehr als die Hälfte seiner Zweikämpfe. Sechs Comunio-Punkte sind seine zweitbeste Saisonleistung, die Form stimmt. Früher oder später wird auch der Torknoten wieder platzen.

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