Niclas Füllkrug und Josh Sargent vom SV Werder Bremen

Foto: © imago images / ULMER Pressebildagentur
Sperren en masse! Unter anderem fehlen Bensebaini, Sargent, Höfler und Hasebe am 27. Spieltag der Bundesliga. Das ComunioMagazin wirft einen Blick auf die möglichen Vertreter, die sich somit kurzfristig im Managerspiel lohnen.

Teil I: Wer ersetzt Davies, Boateng, Kampl und Pieper?

Gladbach: Wendt oder Dreierkette?

Ramy Bensebaini hat sich seine fünfte Gelbe Karte eingehandelt und fehlt Borussia Mönchengladbach im Spiel gegen den SC Freiburg. Auf den ersten Blick ist es eine klare Sache: Oscar Wendt ist die Nummer zwei der Gladbacher Linksverteidiger und kann Bensebainis Position eins zu eins übernehmen.

Als zweite Variante für die linke Seite bietet sich allerdings auch Valentino Lazaro an. Der variabel einsetzbare Außenbahnspieler ist zwar eher keiner für eine Viererkette, fühlt sich aber als Schienenspieler vor einer Dreierkette wohl. Dass Lainer und Lazaro als zwei solche Schienenspieler gegen den Sportclub agieren, ist durchaus eine Option.

In diesem Fall wäre Platz für einen dritten Innenverteidiger. Dieser könnte Denis Zakaria, Jordan Beyer oder Tony Jantschke heißen. Was wiederum gegen diese Lösung spricht, ist die Tatsache, dass sich die Viererkette im Laufe der Saison doch recht klar als Marco Roses bevorzugte Grundausrichtung herausgestellt hat. Nach der Trendwende gegen Schalke – mit Viererkette – ist Wendt die wahrscheinlichere Option als ein neues System.


Bremen: Sargent fehlt – Zeit für Füllkrug?

Der zuletzt formstarke Josh Sargent steht Werder Bremen im Spiel gegen den VfB Stuttgart nach seiner fünften Gelben Karte nicht zur Verfügung. Somit muss sich Florian Kohfeldt eine andere Lösung für seinen Angriff überlegen.

Zwei der drei Positionen bleiben besetzt: Milot Rashica und Romano Schmid haben als fluide Offensivspieler aktuell die Nase vor Leonardo Bittencourt. Dieser dürfte gegenüber einer echten Sturmspitze ebenfalls das Nachsehen haben. Niclas Füllkrug und Davie Selke stehen Kohfeldt als Vollstrecker zur Verfügung.

Noch hat Niclas Füllkrug seit seiner Rückkehr im Februar nicht gezündet, bislang durfte er erst einmal von Beginn an ran. Das zweite Mal winkt: Füllkrug wird die Länderspielpause nutzen, um weiter hart an seiner Fitness zu arbeiten und sich gegen Stuttgart in Bestform zu präsentieren – wahrscheinlich von Beginn an.

 

 
 
 
 
 
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Freiburg: Wer darf für Höfler ran?

Nicolas Höfler ist beim SC Freiburg eigentlich unverzichtbar, hat bis zu seiner zehnten Gelben Karte keine Minute in der Rückrunde verpasst. Nun muss Christian Streich ihn ersetzen, wofür er mehrere Optionen hat.

Baptiste Santamaria wird gesetzt sein, neben ihm könnte Philipp Lienhart auf der Sechs agieren, wodurch in der Innenverteidigung Platz für Heintz oder Schlotterbeck wäre. Die positionsgetreuen Alternativen heißen Janik Haberer und Yannik Keitel, Ersterer hat die besseren Chancen.

Startelf-Überraschungen Glatzel, Vlap & Co.: Wer bleibt drin, wer muss wieder raus?
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Frankfurt: Nächste Sperre, nächste Rochade

In den letzten Wochen musste Eintracht Frankfurt den Defensivverbund immer wieder wegen Sperren oder kurzfristiger Ausfälle verändern. Diesmal ist Makoto Hasebe betroffen, der seine fünfte Gelbe Karte kassierte. Der Japaner spielt inzwischen eigentlich wieder im zentralen Mittelfeld, musste aber zuletzt als Innenverteidiger aushelfen.

Höchstwahrscheinlich wird Martin Hinteregger nach der Länderspielpause wieder fit sein und Hasebes Position im Abwehrzentrum übernehmen. Außerdem kehrt Tuta, der rechte Part der Dreierkette, von einer Gelbsperre zurück, sodass Defensiv-Allrounder wieder in die Rolle des Backups rückt. Sollte also auch Hinteregger doch nochmal fehlen, können Tuta, Ilsanker und N’Dicka die Dreierkette bilden.

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