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Nach einem kurzen Ausrutscher am 1. Spieltag steht Eintracht Frankfurt ungeschlagen auf Platz drei. Die Hessen haben dabei viele interessante Spieler in ihren Reihen. Die Comunio-Kaderanalyse.

Tor

Auch der Torwart-Tausch zwischen Markus Schubert und Frederik Rönnow ändert nichts an der Tatsache, dass Kevin Trapp weiterhin einer der besten Bundesliga-Torhüter ist und nicht aus dem Kasten zu verdrängen sein wird. 

Abwehr

Die Dreier-Abwehrkette steht: Libero Makoto Hasebe wird von dem Duo um Martin Hinteregger und David Abraham ergänzt. Alle drei haben bisher solide gepunktet (7 bis 9 Punkte), wobei Hasebe und Abraham traditionell keine Comunio-Monster sind. Hier lohnt der Fokus auf Hinteregger, der bekanntlich auch sehr torgefährlich sein kann und schon dreimal ein dreistelliges Saisonergebnis einfahren konnte. Als erster Nachrücker hat sich der Brasilianer Tuta empfohlen, der mit 600.000 noch ein Geheimtipp ist und gewiss noch auf seine Einsätze kommen dürfte.

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Mittelfeld

In der Defensive ist Sebastian Rode gesetzt. Der Ex-Bayern- und Dortmund-Spieler ist wieder in Top-Form und wirft auch fleißig Punkte ab. 4,33 waren es bisher im Schnitt. Neben ihm streiten sich Dominik Kohr und Stefan Ilsanker um den verbleibenden Platz, wobei zuletzt zweimal in Folge Ilsanker ran durfte. Der Österreicher ist für seinen Wert (2,5 Mio) mit bisher sieben Punkten eine solide Budget-Option fürs Mittelfeld. 

Auf der linken Außenbahn muss Adi Hütter wohl noch bis in den November auf Dauerbrenner Filip Kostic (Knieverletzung) verzichten. Gut, dass mit Steven Zuber im Sommer ein Ersatz gefunden wurde. Zuber macht seine Sache mit 3,67 Punkten pro Partie sehr ordentlich, wird mittelfristig nach der Rückkehr Kostics aber wieder ins zweite Glied rücken.

Die rechte Außenbahn ist hingegen ein Problemfall: Weder Danny da Costa noch Timothy Chandler konnten Adi Hütter bisher überzeugen und so hat aktuell Almamy Toure hier die Nase vorn. Toure konnte dort bislang zwar durchaus Pluspunkte sammeln und gewinnt derzeit an Marktwert, doch dürfte diese Position auch weiterhin sehr umstritten bleiben. 

Auf der Zehnerposition hat nach dem Abgang von Mijat Gacinovic der Japaner Daichi Kamada das Zepter übernommen. Und was soll man sagen: Kamada ist bisher ohne Zweifel der eindrucksvollste Spieler im Frankfurter Dress und inszeniert sich als genialer Spielmacher, der in drei Spielen bisher mit drei Torbeteiligungen zu überzeugen wusste. Interessanter Nebenfakt: Kamada ist nach Kimmich und Forsberg drittbester Mittelfeldspieler (25 Punkten) und das ab aktuell nur 7,4 Millionen. Für die Konkurrenz wie Aymen Barkok oder Neuzugang Ajdin Hrustic bleibt deshalb aktuell maximal die Jokerrolle. 

Sturm

Frankfurter Stürmer – das hat in den letzten Jahren immer gut funktioniert. Das Problem war eher, dass man nie so genau wusste, wer spielt. Ganz anders jetzt, denn das Duo um Andre Silva und Bas Dost ist klar gesetzt. Beide tummeln sich unter den elf besten Comunio-Stürmern, wobei es sicherlich überraschen dürfte, dass Dost noch einmal mehr Punkte (27) eingefahren hat als Dauerknipser Silva (20). Vor allem der Portugiese hat mit 8,6 Millionen noch einen guten Marktwert, während Dost inzwischen im zweistelligen Millionenbereich vielleicht ein wenig überteuert sein mag. 


Die Neuzugänge

Für alle Neuen wird es entsprechend schwer sich in die Mannschaft zu spielen. U21-Nationalspieler Ragnar Ache darf sich als dritter nomineller Stürmer zumindest Einsätze als Joker ausrechnen. Der vielversprechendste Zugang dürfte noch Amin Younes sein. Sein Problem besteht jedoch eher darin, dass es seine Position des Außenstürmers im aktuellen Frankfurter System gar nicht gibt. Schwere Karten hat auf jeden Fall der bereits erwähnte Ajdin Hrustic

Fazit

Frankfurt bietet tolle Optionen bei Comunio: Wer einen höheren einstelligen Betrag investieren kann, ist bei Daichi Kamada und Andre Silva an der richtigen Stelle. Einen Premium-Abwehrspieler bekommt man mit Martin Hinteregger. Für etwas unter fünf Millionen bietet Sebastian Rode eine gute Option im Mittelfeld. 

Schnäppchen gibt es bei Frankfurt nur wenig. Stefan Ilsanker etwa wirft derzeit für kleines Geld solide Punkte ab. Wer etwas spekulieren will, kann einen noch sehr übersichtlichen Betrag sehr gut in Tuta oder Ragnar Ache investieren, die als erste Nachrücker derzeit Joker-Optionen – und bei ersten Verletzungen oder Sperren sogar Startelf-Kandidaten sind. Auch den Verletzungsverlauf von Filip Kostic lohnt es sich im Blick zu behalten, da der Serbe seinen Marktwert von aktuell rund fünf Millionen schnell verdoppeln kann. 

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Autor: Karol Herrmann

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