Hradecky, Boateng, Jovic und Haller sind momentan wichtige Spieler bei Eintracht Frankfurt.

Foto: © imago / Joachim Sielski
Am Main wird schon von Europa gesprochen. Coach Niko Kovac richtet seinen Blick aber lieber nach unten. Was ist für Eintracht Frankfurt in dieser Spielzeit drin? Wer ist für die Comunio-Manager von Interesse und von wem sollte man lieber die Finger lassen? Die Hessen im Comunio-Check.

Tor

Mit Lukas Hradecky haben die Hessen einen der besten Keeper der Liga zwischen den Pfosten. Im Comunio-Ranking liegt der Finne mit 58 Punkten auf Platz vier. Hradecky holt im Schnitt drei Zähler, was ein sehr ordentlicher Wert ist, allerdings ist er damit auch nicht gerade günstig. So ist er aktuell der drittteuerste Comunio-Keeper.

Im Sommer läuft sein Vertrag aus, Benfica war im Sommer stark an ihm interessiert und trotz der ungeklärten Situation spielt Hradecky wieder eine bockstarke Runde.

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Abwehr

Obwohl der Boss in der Verteidigung fehlt, ließen die Hessen in der Rückrunde kaum Chancen für den Gegner zu. David Abraham (52 Punkte) fällt mit einem Bluterguss am Schienbein noch auf unbestimmt Zeit aus. Mit Makoto Hasebe als Libero und den Sommerneuzugängen Carlos Salcedo und Simon Falette steht die Defensive der Eintracht auch 2018 meist bombenfest. Beide Gegentore in der Rückrunde fielen nach Standards.

Einzig die Linksverteidigerposition brachte Coach Kovac etwas Kopfzerbrechen, doch Timothy Chandler scheint sich dort ganz wohl zu fühlen und drängt Jetro Willems trotz dessen ordentlicher Comunio-Hinrunde auf die Bank.

Die zehn besten Frankfurter der Hinrunde 17/18

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Platz 10: Carlos Salcedo, Abwehr, 20 Punkte in 11 Spielen | Bildquelle: Imago

Mittelfeld

Was Abraham in der Abwehr ist, ist Kevin-Prince Boateng auf dem ganzen Platz – er ist der Boss. Starke 60 Punkte holte der Ex-Milan-Star bislang, womit er der besten Eintracht-Akteur ist. In der Rückrunde ist nun Omar Mascarell auch wieder fit und der Spanier bewies umgehend, warum man ihn in der Hinrunde so schmerzlich vermisst hat.

Marius Wolf überzeugt inzwischen als Hybridspieler in einer Mischung aus Rechtsverteidiger und Rechtsaußen und Mijat Gacinovic lässt den Ausfall von Marco Fabian fast vergessen. Auch Marc Stendera kämpf sich langsam aber sicher nach der schweren Knieverletzung zurück zur alten Form. Typisch Eintracht: Im Mittelfeld sticht kein Akteur besonders heraus, sondern wie das ganze Team lebt man auch hier von seiner Homogenität.

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Sturm

Alles Haller, oder was?! Als der Franzose im Sommer an den Main wechselte, war man sich noch nicht genau sicher, ob die 7 Millionen, die Fredi Bobic für den schlacksigen Angreifer ausgab, wirklich so gut investiertes Geld waren. Inzwischen weiß man: Die Kohle ist er mehr als wert! Acht Treffer hat Sebastien Haller bislang erzielt und wenn es noch einen Zweifel an seiner Klasse im Abschluss gab, so hat er diese mit seinem überragenden Treffer gegen die Wölfe am Wochenende ganz und gar ausgeräumt. Dass Haller auf bislang „nur“ 50 Comunio-Punkte kommt, liegt daran, dass er ein klassischer Abschlussstürmer ist. Wenn er also nicht trifft und versucht am Spiel teilzunehmen, sieht er meist etwas hölzern und ungelenk aus.

Neben Haller hat die Eintracht noch einen der besten Joker der Liga: Luka Jovic erzielte alle seine drei Treffer nach Einwechslungen. In der Regel stürmt Ante Rebic an der Seite von Haller, wo die beiden sich bestens ergänzen. Zudem vermeldete die Eintracht am Montag, dass der Fußballgott Alex Meier wieder fit ist: „Alex Meier hat bei seiner heutigen Abschlussuntersuchung Grünes Licht bekommen! In der kommenden Woche beginnt der Angreifer mit einem individuellen Programm auf dem Trainingsplatz.“ Somit steht Europa eigentlich nichts mehr im Weg, oder?!

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Autor: Florian Schimak

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