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Für 2 – 4 Mio. gibt es keine Granaten, wohl aber Spieler, die auch ein gewisses Potenzial besitzen. Wir haben für euch vier Gewinner der Vorbereitung herausgesucht, die vielleicht noch ein wenig unter dem Radar fliegen.

Stande der Marktwerte: 13.08.2019

Diego Demme (RB Leipzig, Mittelfeld, 3.730.000)

Noch unter Ralf Rangnick sah es in der letzten Spielzeit schlecht aus für Demme. Gerade gegen Ende der Saison fand man den einmaligen deutschen Nationalspieler nur noch selten in der Startelf. Und so kam es, dass sich Demme intensiv mit einem Vereinswechsel beschäftigte. Zuletzt war etwa der AC Florenz als potenzieller Abnehmer genannt.

Doch nun hat Julian Nagelsmann den 27-Jährigen, der in dieser jungen Mannschaft inzwischen zu den absoluten Routiniers zählt, vom Verbleib überzeugt. Mit Erfolg: Demme nahm zumindest in der Vorbereitung wieder eine zentrale Rolle ein und war fast durchgehend Stammkraft. So auch im DFB-Pokal, wo er 90 Minuten auf der Sechs agierte. Ein absoluter Gewinner der Vorbereitung, mit dem unter dem neuen Coach wieder voll zu rechnen ist.

Alte Gesichter in neuen Kleidern: Die Perspektiven von Amiri, Rudy, Adams, Lukebakio und Toprak

In dieser Transferperiode gibt es wieder zahlreiche Wechsel innerhalb der Bundesliga. Im achten und letzten Teil unterziehen wir Nadiem Amiri, Sebastian Rudy, Kasim Adams, Dodi Lukebakio und Ömer Toprak dem Comunio-Check.

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William (VfL Wolfsburg, Abwehr, 3.350.000)

William galt gelegentlich als Sicherheitsrisiko, doch sein offensiver Stil mit vielen Zweikämpfen machte den Außenverteidiger auch zu einem äußerst interessanten Comunio-Spieler, der letzte Saison ganz knapp an der magischen 100-Punkte-Marke kratzte (98). Nun kam mit Kevin Mbabu aber ein Konkurrent, von dem alle zunächst eigentlich dachten, er würde William verdrängen.

Die Ankunft des Schweizers scheint William – Stand heute – aber regelrecht beflügelt zu haben. Das Wolfsburger Stammplatz-Duell auf der rechten Seite geht vorerst an den Brasilianer. Das haben die letzten Testspiele und der DFB-Pokal gezeigt. Sein Treffer im Pokal gegen Halle dürfte diesen Status weiter festigen.

Bernard Tekpetey (Fortuna Düsseldorf, Sturm, 2.550.000)

Die Geschichte von Bernard Tekpetey ist schon ein wenig kurios: Einst von Gerald Asamoah in Ghana entdeckt, konnte sich der Außenstürmer nicht wirklich auf Schalke durchsetzen. Die Knappen verscherbelten ihn schließlich für 150.000 Euro nach Paderbon, mussten sich dann aber mitansehen, wie Tekpetey die Ostwestfalen mit 10 Saisontoren in die Bundesliga schoss. Die Rückkauf-Option wurde zwar für 2,5 Mio. gezogen, doch irgendwie hat Schalke trotzdem keine Verwendung für den 21-Jährigen und verlieh ihn prompt nach Düsseldorf.

Dort soll er jetzt wiederum Benito Raman ersetzen, der den umgekehrten Weg von Düsseldorf nach Schalke gegangen ist. Ob das funktioniert, mag mal dahingestellt sein. Zumindest sind mit Erik Thommy und Nana Ampomah aktuell zwei direkte Stammplatzkonkurrenten bei der Fortuna verletzt. Tekpetey dürfte zumindest vorerst als Stammkraft in die Saison gehen. Wenn er dann noch gegen Schalke trifft, wäre die Geschichte rund.

Steven Zuber (TSG Hoffenheim, Mittelfeld, 2.760.000)

Hoffenheim hat mit Nico Schulz einen Leistungsträger auf der linken Außenbahn verloren und alle stellten sich die Frage, ob ihn künftig Joshua Brenet oder Neuzugang Konstantinos Stafylidis beerben sollte. Die Lösung im auch von Alfred Schreuder präferierten 3-5-2 heißt jedoch Steven Zuber.

Der Schweizer war aufgrund seiner Leihe zum VfB Stuttgart ein wenig in Vergessenheit geraten, kehrt nun aber zurück und nahm zumindest in den Testspielen und im Pokal die Rolle auf der linken Seite ein. Eine Position, die übrigens prädestiniert ist für einen guten Sofascore. Zuber kommt deshalb verhältnismäßig günstig daher.

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Autor: Karol Herrmann

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