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Hertha BSC hat sich vor allem in der Defensive gefangen, bei Borussia Dortmund freut man sich über einen zurückgekehrten Führungsspieler und auch bei den sieglosen Bielefeldern findet sich eine spannende Kaufempfehlung für die Abwehr!
Emre Can (Borussia Dortmund, 7.940.000):
Er hat gefehlt: Nach nur einem Kurzeinsatz in den ersten sechs Spielen ist Emre Can endlich wieder fit. Schon bei seinem Comeback als Joker gegen Augsburg nahm der Defensiv-Allrounder fünf Comunio-Punkte mit, weitere vier sammelte er beim 3:1-Erfolg gegen Mainz – seinem ersten Startelf-Auftritt in dieser Saison.
Es kommt nicht von ungefähr, dass der BVB ohne Can so viele Gegentore schlucken musste. Auch beim 0:4 in Amsterdam wurde der Führungsspieler nur eingewechselt, und das positionsfremd als linker Verteidiger. Im Zentrum ist der Nationalspieler deutlich produktiver, vor allem als Sechser.
Das zeigte sich gegen Bielefeld besonders. Can lieferte eine überragende Zweikampfbilanz ab und war der Boss im Zentrum, sowohl nach Ballkontakten als auch nach angebrachten Pässen über jede Distanz. Dazu verwandelte er einen Elfmeter – vielleicht gibt’s während Haalands Abwesenheit ja noch mehr davon.
Peter Pekarik (Hertha BSC, 1.680.000):
Von der einst schlechtesten Abwehr der Liga zu einer stabilen Kette: Hertha BSC hat sich gefangen, zuletzt Frankfurt und Gladbach besiegt und dabei nur noch ein Gegentor kassiert – per Elfmeter. Die Verteidigung wurde deutlich stabilisiert, woran auch ein Routinier mal wieder beteiligt ist.
Peter Pekarik ist im Defensivverhalten einfach deutlich besser als sein Konkurrent Deyovaisio Zeefuik, der zwar mehr Qualitäten im Spiel nach vorne hat, aber nach hinten zu instabil agiert. Pekarik ist seit dem Frankfurt-Spiel gesetzt und hat in den letzten beiden Spielen insgesamt neun Punkte gesammelt. Sein Marktwert schießt nun steil nach oben.































