Nico Schlotterbeck und Roberto Massimo

Foto: © imago images / Pressefoto Baumann
Von Schlotterbeck bis Massimo: Wir nennen vier Spieler, die weniger als drei Millionen kosten, aber im Saisonendspurt noch für einige Punkte gut sind. Unsere Kaufempfehlungen für die Englische Woche!

Stand der Marktwerte: 18. April 2021

Nico Schlotterbeck (1. FC Union Berlin, 2.580.000, Abwehr):

Die kurze Pause für Nico Schlotterbeck am 28. Spieltag ließ den einen oder anderen Comunio-Manager am Stammplatz des Innenverteidigers zweifeln. Dabei stellte Trainer Urs Fischer schon vor dem Spiel gegen die Bayern klar, dass es sich um eine taktische Maßnahme handle, auf ein 4-2-3-1 mit schnellen Flügelstürmern zu setzen.

Gegen Stuttgart kehrte Fischer erwartungsgemäß zum bevorzugten 3-5-2-System zurück, in dem Schlotterbeck wieder links in der Dreierkette agierte – und das souverän wie immer. Drei Punkte erhielt er für den wichtigen Erfolg über den direkten Konkurrenten aus Stuttgart, 3,36 beträgt sein Punkteschnitt auf die Saison gerechnet.

Zum nun etwas reduzierten Preis erhalten Comunio-Manager mit Schlotterbeck einen guten Punktehamster für den Saisonendspurt.


Dominique Heintz (SC Freiburg, 1.420.000, Abwehr):

Für einen Spieler, der in den letzten neun Spielen 28 Comunio-Punkte gesammelt hat, ist Dominique Heintz erstaunlich günstig. Begründet liegt der niedrige Marktwert wohl darin, dass Christian Streich in seinen Aufstellungen unberechenbar geworden ist, insbesondere in der Innenverteidigung. So kam Heintz zuletzt dreimal als Einwechselspieler.

Beim 4:0 über Schalke durfte der einstige Dauerbrenner wieder über volle 90 Minuten ran, Manuel Gulde landete auf der Bank. Seine starke Leistung und der klare Sieg ohne Gegentor dürften ihm gute Chancen auf einen Stammplatz im Saisonendspurt bringen. Bei Streich weiß man das zwar nie sicher, für diesen geringen Preis lohnt sich Heintz als zwölfter Mann, den man zum Nachholspiel in Berlin aus dem Hut zaubern kann, aber allemal.

 

 
 
 
 
 
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Max Meyer (1. FC Köln, 1.440.000, Mittelfeld):

Der erste Gewinner des Kölner Trainerwechsels ist Max Meyer. Als Vertreter des gelbgesperrten Ondrej Duda durfte der 25-Jährige erstmals auf der Zehn ran, der Position, auf der er als Schalker Mitte der 2010er Jahre seine besten Leistungen brachte.

Als Spielmacher war Meyer sehr gut ins Kölner Offensivspiel eingebunden, brachte 84 Prozent seiner Pässe an, gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe und feuerte vier Torschüsse ab. Zwar fehlte am Ende der Ertrag, Meyers Standing im Team ist aber deutlich gestiegen. Auch nach der Duda-Rückkehr hat er gute Chancen, die Position auf der Zehn zu behalten.

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Roberto Massimo (VfB Stuttgart, 300.000, Sturm):

Als besonders günstige Spekulationsanlage für die Englische Woche bietet sich Stuttgarts Roberto Massimo an. In Abwesenheit des verletzten Silas Wamangituka erhielten zwar zunächst Tanguy Coulibaly und dann Pascal Stenzel den Vorzug auf der rechten Seite, beide wussten allerdings nicht zu überzeugen – und Stenzel wird am 30. Spieltag wohl als Mavropanos-Ersatz in der Dreierkette gebraucht.

Massimo wurde gegen Union Berlin zur Pause eingewechselt und belebte das Spiel etwas. Dass er nun gegen Wolfsburg eine Chance von Beginn an erhält, ist alles andere als unwahrscheinlich. Läuft es gut, könnte Massimo bis Saisonende zum Wamangituka-Vertreter aufsteigen.

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