Emmanuel Dennis vom 1. FC Köln

Foto: © imago images / Chai v. d. Laage
Am 29. Bundesliga-Spieltag der Saison 2020/21 gab es wieder einige Überraschungen in der Startelf mancher Klubs. Wer hat Chancen, seinen Platz zu verteidigen – und für wen wird es erst einmal die einzige Nominierung bleiben?

Stand der Marktwerte: 18. April 2021

Emmanuel Dennis (1. FC Köln, 1.040.000, Sturm):

Von der Tribüne in die Anfangsformation: Emmanuel Dennis war von allen vier Änderungen, die Friedhelm Funkel bei seinem Comeback als Köln-Trainer vornahm, die am meisten beachtete. Unter Markus Gisdol war der Winterneuzugang so sehr in Ungnade gefallen, dass er im so wichtigen Spiel gegen die Mainzer gar nicht mehr im Kader stand.

Nicht nur die wieder aufgebrochene Knieverletzung von Sebastian Andersson war ein Grund dafür, dass Funkel sich für Dennis entschied. Der 23-Jährige hat Qualitäten, die dem EffZeh im Abstiegskampf weiterhelfen können. Insbesondere seine Schnelligkeit dürfte im Spiel gegen Leipzig unter der Woche gefragt sein, als Konterstürmer hat er dafür gute Karten.


Wann Andersson zurückkehren wird, ist noch offen. „Ich hoffe, dass das Knie in den nächsten Wochen stabil bleibt und dass wir Sebastian noch einige Spiele auf dem Platz sehen“, so Funkel am Sonntag. Das Leipzig-Spiel wird der potenzielle Stammstürmer definitiv verpassen, für einen Einsatz am Wochenende müsste schon alles glatt laufen.

Allerdings bietet sich auch Ondrej Duda als falsche Neun an. Dennis war gegen Leverkusen zwar aktiv, muss aber in seinen nächsten zwei Einsätzen mehr Effizienz zeigen, um im Saisonendspurt gesetzt zu bleiben.

 

 
 
 
 
 
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Valentino Lazaro (Borussia Mönchengladbach, 2.150.000, Mittelfeld):

Auch Mitte April hat es Valentino Lazaro noch nicht geschafft, sich einen Stammplatz in Mönchengladbach zu erarbeiten. Zuletzt kam der variabel einsetzbare Außenbahnspieler dreimal nacheinander von der Bank.

Beim 4:0-Sieg über Eintracht Frankfurt stand Lazaro endlich wieder von Beginn an auf dem Feld – rechts vorne in einem 4-4-2-System, einer für ihn bevorzugten Rolle. Dabei zeigte der Österreicher eines seiner besten Saisonspiele.

Insbesondere das Ergebnis und der Gesamtauftritt wird Marco Rose dazu veranlassen, weiter auf das 4-4-2-System zu setzen. In der Englischen Woche könnte zwar wieder rotiert werden, Lazaro dürfte nun aber wieder häufiger zur Startformation gehören.

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Joao Victor (VfL Wolfsburg, 1.240.000, Sturm):

Erinnerst du dich noch an den 27. September 2020? Auf Schalke wurde an diesem Tag ein gewisser David Wagner entlassen und in Freiburg stand ein gewisser Joao Victor in der Wolfsburger Startaufstellung. Was der Brasilianer nicht wusste: Es sollte für fast sieben Monate sein letzter Bundesliga-Auftritt von Beginn an werden.

27 Spiele später durfte der Linksaußen beim Spiel in München endlich wieder als Startspieler wirbeln. Allerdings blieb er in 60 Minuten Einsatzzeit eher blass, sodass mit Jerome Roussillon trotz des Rückstands ein linker Verteidiger für ihn eingewechselt wurde.

Man kann also nicht sagen, dass Victor seine Chance genutzt hat. Zwar muss Roussillon in der Englischen Woche den abermals gesperrten Paulo Otavio ersetzen, dennoch wird Victor wohl wieder auf der Bank verschwinden. Baku und Brekalo sind die ersten Optionen, auch Yannick Gerhardt könnte durch die Arnold-Rückkehr auf die linke Seite ausweichen.

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