Dietmar Beiersdorfer verpasst dem HSV ein neues Gesicht

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Peter Knäbel ist Geschichte, Dietmar Beiersdorfer ist wieder der starke Mann beim Hamburger SV. Der Sportchef baut eifrig am neuen Kader. Einen Keeper und einen neuen Stürmer hat der HSV bereits verpflichtet, doch es sollen noch weitere Verstärkungen an die Elbe kommen. So schaut sich der HSV bei Real Madrid und dem FC Chelsea um…

Der Hamburger SV hat das Triple verpasst. Darüber dürfte sich allerdings in Hamburg jeder freuen. Denn anders als in den vergangenen zwei Spielzeiten zuvor, musste der HSV in dieser Saison nicht in die Relegation, sondern schloss die Tabelle auf einem ordentlichen 10. Platz ab.

Endlich einmal musste in Hamburg nicht gezittert werden, da die Elf von Bruno Labbadia den Klassenerhalt frühzeitig festgemacht hatte. Doch trotz der sportlichen „Erfolgs“ musste Sportchef Peter Knäbel am Saisonende gehen. Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer übernimmt vorerst den Posten – und bastelt sofort am Kader.

So bekam Oldie Jaroslav Drobny keinen neuen Vertrag. Auch die Papiere von Ivica Olic, Artjom Rudnevs, Ivo Ilicevic und Gojko Kacar wurden nicht verlängert. Dafür will der HSV nun auf dem Transfermarkt weiter zuschlagen. Zunächst aber soll der Kontrakt mit Emir Spahic verlängert werden. „Emir hat uns signalisiert, dass er uns ein weiteres Jahr unterstützen will“, verrät Labbadia im kicker und sagt: „Wir sind auch der Meinung, dass er uns auf unserem Weg weiter unterstützen kann. Sportlich ist alles klar.“

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Bereits fix sind die Verpflichtungen von Bobby Wood (Union Berlin) und Christian Mathenia (SV Darmstadt 98). Wood bringt mit seinem Tempo ein ganz neues Attribut ins Hamburger Spiel. Vor allem Labbadia ist begeistert vom US-Boy: „Nach seiner Top-Saison bei Union sehen wir immer noch viel Potenzial nach oben bei ihm.“

Kommt Harnik noch?

Auch in Mathenia hat man an der Elbe große Erwartungen und freut sich über die Verpflichtung: „Christian ist ein junger deutscher Torwart, der seine Klasse in dieser Spielzeit mehrfach unter Beweis gestellt hat und ein großes Entwicklungspotenzial besitzt“, sagte Beiersdorfer beispielsweise. Mathenia, der noch sechs bis acht Wochen wegen eines Mittelhandbruchs ausfällt und wohl erst kurz vor Vorbereitungsstart fit sein wird, konkurriert sich mit Rene Adler um den Platz zwischen den Pfosten im HSV-Tor.

Ein weiterer Name, der schon länger in Hamburg gehandelt wird ist Martin Harnik. Der gebürtige Hamburger wäre nach dem Abstieg des VfB ablösefrei zu haben, doch angeblich soll sich Beiersdorfer gegen den fast fixen Wechsel des Österreichers ausgesprochen haben.

Auch von einem HSV-Interesse an Jerome Gondorf wird seit einiger Zeit immer wieder berichtet. Der Mittelfeldmotor der Lilien besitzt eine Ausstiegsklausel in Höhe von 800.000 Euro, allerdings ist der Wechsel noch längst nicht fix, auch wenn es zuletzt berichtet wurde.

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Zudem kommt mit Kerem Demirbay einer der besten Zweitligaspieler aus Düsseldorf nach seiner Leihe aus Düsseldorf wieder an die Elbe. Ob Demirbay aber tatsächlich beim HSV bleibt abzuwarten. Stattdessen sollen die Rothosen sich mit Spieler bei europäischen Topklubs beschäftigen.

So soll sich der HSV mit einer Ausleihe von Reals Martin Ödegaard beschäftigt haben. Auch über Bertrand Traore vom FC Chelsea soll man sich informiert haben und sich zwecks einer Ausleihe erkundigt haben.

Der HSV wird sich unter Beiersdorfer einer Schönheitsoperation unterziehen, in der Hoffnung, dass man die Narben aus den vergangenen Jahren nicht mehr allzu sehr sehen wird.  Und vielleicht kann Hamburg dann nicht nur beim Transfermarkt nach Europa schielen, sondern auch bei den tabellarischen Regionen.

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Autor: Florian Schimak

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