Mario Götze wird wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.

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Mario Götze ist aktuell vereinslos, weil sein Vertrag bei Borussia Dortmund im Sommer nicht verlängert wurde. Nun hält sich das Gerücht hartnäckig, dass der FC Bayern an einer Rückkehr des WM-Helden von 2014 arbeitet. Aber er ist offenbar nicht die einzige Option beim Rekordmeister. ComunioMagazin erklärt, was in Sachen Transferplanung an der Säbener Straße los ist.

Hansi Flick lässt fast keine Möglichkeit aus, zu erwähnen, dass der aktuelle Kader des FC Bayern noch nicht perfekt ist. Der Triple-Sieger sucht vor allem noch nach einem weiteren Rechtsverteidiger und damit einem Backup für Benjamin Pavard, nachdem Alvaro Odriozola wieder zu Real Madrid zurückgekehrt ist. 

Mit Sergino Dest von Ajax Amsterdam ist man dem Vernehmen nach schon recht weit, allerdings hat sich nun auch der FC Barcelona in der Personalie eingeschaltet und wirbt um den 19-jährigen US-Boy. Hier ist der Ausgang noch ungewiss. 

Sollte es mit Dest nicht klappen, wäre Max Aarons ein Kandidat auf der Position. Der 20-jährige Engländer steht aktuell bei Norwich City unter Vertrag – doch auch hier hat wohl Barca seine Finger im Spiel und buhlt um den englischen U21-Nationalspieler. Am Donnerstag meldete zudem die L’Equipe, dass PSG Thilo Kehrer verkaufen wolle, da man auch Transfererlöse angewiesen sei. 


 

Außerdem sucht Hansi Flick nach dem Wechsel von Thiago (FC Liverpool) und dem vermutlichen Abgang von Javi Martinez (Athletic Bilbao) Verstärkung im zentralen Mittelfeld. Zwar wird Corentin Tolisso im vierten Bayern-Jahr nun der Durchbruch zugetraut, doch der Terminkalender der Rekordmeisters ist durch die Corona-Pandemie proppenvoll. 

Mario Götze zum FC Bayern? Das ist dran am Mega-Transfergerücht

Anfang der Woche kam auf einmal das Gerücht auf, dass der FC Bayern über eine Rückkehr von Mario Götze an die Säbener Straße nachdenkt. Was auf den ersten Blick völlig utopisch erscheint, könnte tatsächlich Sinn ergeben. 

Hansi Flick und Manuel Neuer äußerten sich am Mittwoch zu der Personalie zwar zurückhaltend, machten aber klar, dass sich Götze den FC Bayern auf jeden Fall zutrauen. So sei der WM-Held von Rio laut Flick „aktuell kein Thema“, aber die Betonung lag da eher auf „aktuell“. 

Die Top-Elf des 1. Spieltags

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Tor: Alexander Schwolow (Hertha BSC) - 6 Punkte | Bildquelle: imago images / Christian Schroedter

Der 28-Jährige könnte unter Umständen die Lücke schließen, die Thiago hinterlassen hat. Götze sieht sich selbst als spielstarker Sechser oder Achter und verglich sich einst von der Position mit Barca-Legende Iniesta. Dass der Ehrgeiz in Götze noch vorhanden ist, machte er im Interview mit der Bild kürzlich deutlich. „ich will unbedingt noch die Champions League gewinnen“, erklärte er da. Zudem wäre er ablösefrei zu haben. 

Fakt ist, dass sich der FC Bayern mit Götze beschäftigt hat, aktuell aber den Markt noch weiter sondiert. Sollte sich nichts ergeben, scheint eine Rückkehr an die Säbener Straße nicht mehr ausgeschlossen. Zwischen 2013 und 2016 trug der Weltmeister bereits das Bayern-Trikot, schaffte damals aber nicht den Durchbruch. 

FC Bayern: Auch Draxler könnte an der Säbener Straße werden

Wenn nicht unter Flick, unter wem sollte Götze sonst noch funktionieren? Der Triple-Coach hat Thomas Müller wieder zurück in die Weltklasse geführt und aus Jerome Boateng wieder einen zuverlässigen Top-Innenverteidiger gemacht. 

Zwar fordert Flick weiter noch einen Spieler für die offensive Außenbahn, doch auch das könnte Götze zur Not spielen. Philippe Coutinho war ein ähnlicher Spielertyp – und auch ihn schaffte Flick zu integrieren. Für den Flügel aber werden an der Säbener Straße andere Namen gehandelt.

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Callum Hudson-Odoi wäre so einer, allerdings will der FC Chelsea den 19-Jährigen lediglich ausleihen. Doch der talentierte Youngster kommt an der Stamford Bridge mit Coach Frank Lampard nicht zurecht, weshalb hier das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. 

FC Bayern und die wilden Transfergerüchte – bis zum 5. Oktober muss was passieren

Auch Julian Draxler wurde von Bundestrainer Joachim Löw durch die Blume ein Wechsel ans Herz gelegt, wolle er endlich den nächsten Schritt machen. Problem an Draxler ist allerdings sein Gehalt (370.000 Euro pro Woche), welches der FC Bayern nie zahlen würde. Auch der Ex-Schalke wäre einer, der sowohl auf dem Flügel als auch im offensiven Zentrum eingesetzt werden könnte. 

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Vielleicht macht Draxler in Sachen Gehalt und im Hinblick auf die EM 2021 im Sommer ein paar Abstriche. Denn auch der offensive Mittelfeldspieler hat guten und engen Kontakt zu Flick, der Draxler bestens aus seiner Zeit in der als Co-Trainer von Löw kennt und schätzt. 

Aber all das sind reine Spekulationen. Fakt ist nur, dass das Transferfenster noch bis zum 5. Oktober geöffnet ist – und bis dahin wird der FC Bayern noch den einen oder anderen Neuzugang präsentieren müssen. 

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Autor: Florian Schimak

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