Wirtz ist bei Bayer Leverkusen zurück auf dem Platz und bei Comunio gefragt

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Nicht nur mit Leverkusens Rückrundenhoffnung Wirtz fuhren Comunio-Manager zuletzt Milliongewinne ein. Auch drei gehypte Stürmer legten jeweils um mehr 2 Millionen zu. Wir ordnen die Steigerungen für euch ein.

5. Josuha Guilavogui (VfL Wolfsburg, 2.770.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vormonat: 1.980.000)

Wechselgerüchte um den VfB Stuttgart mit seinem ehemaligen Trainer Bruno Labbadia ließen den Marktwert von Josuha Guilavogui seit Mitte Dezember deutlich ansteigen. Allerdings erhielten die Hoffnungen der Comunio-Manager auf mehr Einsatzzeit des günstigen Franzosen vor zehn Tagen einen Dämpfer.

„Dieses Gehampel geht mir ziemlich auf den Zeiger“, ließ Manager Jörg Schmadtke in Bezug auf die heimlichen Avancen der Schwaben verlauten. Prompt zeigte die Marktwertkurve des ehemaligen Kapitäns wieder nach unten. Grund: Es sieht momentan danach aus, als würde Guilavogui bis zum Saisonende als Edelreservist in Wolfsburg verbleiben. Daran ändert auch der zwischenzeitliche erneute Anstieg in dieser Woche nichts.

 

4. Randal Kolo Muani (Eintracht Frankfurt, 14.350.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vormonat: 2.500.000)

„Halten oder verkaufen?“, fragten wir euch nicht nur zur Personalie Randal Kolo Muani. Genauso antworteten die Comunio-Manager allerdings nur bei Wolfsburgs Luca Waldschmidt. 85 Prozent sprachen sich für den Franzosen von Eintracht Frankfurt aus. Keine Frage: Kolo Muani hat das Momentum nach seinem Vorstoß ins WM-Finale auf seiner Seite.

4,21 Punkte im Schnitt sprechen hingegen nicht unbedingt für eine Investition von 14,35 Millionen. Um den in den letzten vier Wochen um 2,5 Millionen angestiegen Mindestpreis zu rechtfertigen, muss Kolo Muani eine Schippe drauflegen und seinen fünf Treffern bald weitere folgen lassen. Durchaus möglich angesichts des Potenzials des 24 Jahre alten Stürmers.

3. Florian Wirtz (Bayer Leverkusen, 15.830.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vormonat: 2.670.000)

Die hohe Veranlagung ist auch bei Florian Wirtz unbestritten. Er brennt nach zehnmonatiger Pause (Kreuzbandriss) auf sein Comeback. Am 16. Spieltag in Mönchengladbach dürfte er dabei sogar direkt wieder in der Startelf stehen. Nach einer Hälfte und einem Tor gegen Venedig (2:1) durfte Wirtz gegen Kopenhagen für 82 Minutren ran.


In beiden Partien gefiel der 19-Jährige als Unterschiedsspieler. Xabi Alonso sprach jüngst von der „Magie der besonderen Spieler“. In der Winterpause konnte Wirtz stetige Marktwertgewinne verzeichnen. Ob er in Pfichtspielen sofort durchgängig auf Topniveau agieren kann, muss dennoch mit einem Fragezeichen versehen werden.

2. Davie Selke (1. FC Köln, 5.480.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vormonat: 3.620.000)

Beim Lokalrivalen Ex-Wirtz-Klub 1. FC Köln gilt Davie Selke als der Hoffnungsträger für die Rückrunde. In den kommenden beiden Partien soll der ablösefrei von Hertha BSC verpflichtete Mittelstürmer gegen Ex-Klub Bremen und Bayern München bereits dafür sorgen, dass die erste Saisonhälfte nicht auf den Abstiegsrängen endet.

Wir sind allerdings nicht gänzlich überzeugt vom sportlichen Wert des 27-Jährigen, der es in 202 Bundesligapartien auf gerade einmal 35 Tore bringt. Auf der anderen Seite könnte Motivationskünstler Steffen Baumgart den besten Spieler der U19-EM 2014 auf ein höheres Niveau bringen. Der Marktwertgewinn lässt sich aber zunächst nur auf den Hype um Selke zurückführen.

1. Sebastien Haller (Borussia Dortmund, 15.790.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vormonat: 7.980.000)

Apropos Hype: Der in dieser Hinsicht interessanteste Spieler heißt in Zweifel Sebastien Haller. Der überraschende Rückkehr im Test gegen Basel (6:0), in dem er nach Einwechslung drei Tore erzielte, bestätigte den steilen Aufstieg des Franzosen seit Jahresbeginn. Bei 9,61 Millionen gestartet stellen mittlerweile 15,79 Millionen wohl noch nicht das Ende der Fahnenstange dar.

Gleichzeitig werden die Comunio-Manager möglicherweise Geduld aufbringen müssen. Haller besitzt ohne Zweifel herausragende Klasse, dürfte aber über Joker-Einsätze herangeführt werden. Wer es sich leisten kann, die fast 16 Millionen dennoch auf den 28-Jährigen zu verwenden, sollte mittelfristig belohnt werden. HIer geht’s zur Rückrundenvorschau zu Borussia Dortmund.