Nach neun sieglosen Spielen zum Saisonstart gelangen dem SC Freiburg zuletzt zwei Siege in Serie. Der zweitgünstigste Comunio-Kader bietet aktuell ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der erste Saisonsieg des SC Freiburg ließ lange auf sich warten. Fünf Unentschieden und vier Niederlagen standen bis zum 10. Spieltag zu Buche. Nach dem 5:2 bei 1860 München im DFB-Pokal fand der SC nun auch in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurück: Nach dem 1:0 in Köln wurde Schalke 04 zu Hause mit 2:0 besiegt. Der geringe Mannschaftsmarktwert von rund 21 Millionen (Platz 17) bietet insgesamt eine Menge Investitionsmöglichkeiten für Comunio-Manager.

Zwei aufeinander folgende Spiele ohne Gegentor konnte der SC zuletzt am 27. und 28. Spieltag der Saison 2012/ 13 feiern. Die wiedererlangte Sicherheit in der Defensive kann als Indiz für die Rückkehr der mannschaftlichen Geschlossenheit gesehen werden. Torhüter Bürki und die neu formierte Abwehrreihe sind zudem in Topform.

Roman Bürki spielte sich mit souveränen Leistungen auf Platz 3 der Rangliste der besten Comunio-Torhüter. Mit 46 Punkten hat der Schweizer Torhüter ebenso viele Punkte vorzuweisen wie Weltmeister Manuel Neuer. Den zum Saisonstart ausgerufenen Zweikampf mit Sebastian Mielitz hat der 24-Jährige für sich entschieden. Die Gerüchte um ein langfristiges Interesse Borussia Dortmunds, das sich auf der Suche nach einem Nachfolger für Roman Weidenfeller nach dem Freiburger Keeper erkundigt haben soll, stehen ebenfalls sinnbildlich für Bürkis Qualität.

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Neue Innenverteidigung agiert fehlerlos

Auch die Viererkette agierte trotz zweier verletzter Innenverteidiger fehlerlos. Ohne die zuvor gesetzten U19-Europameister Marc-Oliver Kempf (Patellasehnenentzündung) und Pavel Krmas (Innenbandanriss im Knie) legte die Viererkette eine unverhoffte Stabilität an den Tag. Sascha Riether hat sich nach seiner Verpflichtung vom FC Fulham endlich akklimatisiert und liefert auf der rechten Abwehrseite solide Leistungen ab. Sein Gegenpart auf der linken Flanke, Christian Günther, machte zuletzt mit einem Tor gegen Schalke auf sich aufmerksam. Nationalspieler Sorg drückte am 10. und 11. Spieltag die Bank.

In der Innenverteidigung sorgten zwei Sommerneuzugänge für die „stehende Null“ in den vergangenen zwei Partien. Während Marc Torrejon, zum Saisonstart aus Kaiserslautern gekommen, bereits seit fünf Spielen in der Startelf steht und seinen Sache mit 2,8 Durchschnittspunkten seitdem gut macht, hatte Stefan Mitrovic bis zum 10. Spieltag nur 45 Bundesligaminuten vorzuweisen. In den letzten beiden Spielen sammelte der von Benfica verpflichtete Serbe, der zuletzt am EM-Qualifikationsspiel gegen Albanien die vieldiskutierte Drohne aus der Luft fischte, 10 Comunio-Punkte. Youngster Kempf, der nach der Länderspielpause zurückkehren wird, dürfte es zunächst schwer haben, seinen Startelfplatz zurückzuerobern.

Elfmeterschütze Darida kommt in fahrt

Im defensiven Mittelfeld spielten sich zuletzt Vladimir Darida und Nicolas Höfler in den Vordergrund. Während der Tscheche als Elfmeterschütze gefragt ist und auch deshalb in den vergangenen fünf Spielen 24 Punkte einfuhr, steht Höfler noch bei 0 Zählern. Der defensivere Part der Doppelsechs besitzt mit einem Marktwert von 270.000 dennoch Schnäppchen-Potenzial. Darida hingegen ist mit knapp 3 Millionen ein eher teures Vergnügen. Kapitän Schuster fand in den vergangenen beiden Partien keine Berücksichtigung, ist aber nicht gänzlich außen vor.

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Auf den offensiven Außenbahnen ersetzte Sebastian Kerk in den siegreichen Spielen den zuvor schwachen und zudem verletzten Felix Klaus. Mit 430.000 besitzt der 20-jährige Kerk, der aus dem eigenen Nachwuchs stammt, durchaus Luft nach oben. Klaus, der nach Adduktorenbeschwerden am 12. Spieltag wieder im Kader stehen dürfte, muss nach seiner bisher schwachen Saison um die Rückkehr in die Startelf bangen. Auf der anderen Seite führt an Jonathan Schmid kein Weg vorbei. Nach durchwachsenen Auftritten spielte der 24-Jährige gegen Schalke stark auf und erzielte seinen ersten Saisontreffer. Mit 28 Punkten und einem Marktwert von 2,5 Millionen kann der schussstarke Franzose als lohnende Investition angesehen werden.

Mehmedi auf dem Weg zu alter Form

Im Angriff ist der in der letzten Saison wohl wichtigste Baustein des Freiburger Erfolgs zu finden: Admir Mehmedi scheint nach einer auf die Weltmeisterschaft folgenden Formkrise wieder fit und spritzig zu sein. Der Schweizer ist zwar noch ohne Saisontreffer, gefällt aber durch sein mannschaftsdienliches Spiel. Auch der wenig torgefährliche Freis wird besonders wegen seines hohen Aufwands geschätzt. Zuletzt 4 Punkte werden den Marktwert des 29-Jährigen (350.000) sicherlich in die Höhe treiben.

Der im letzten Spiel für Freis eingewechselte Schahin, Neuzugang aus Mainz, sammelte ebenfalls 4 Zähler und könnte nach der Länderspielpause endlich die in ihn gesetzten Hoffnungen erfüllen. Für weitere Punkte des günstigen Freiburger Kaders sprechen auch die Aufgaben in naher Zukunft. Mit Mainz, Stuttgart, Paderborn und Hamburg hat die Mannschaft von Christian Streich durchaus machbare Aufgaben vor der Brust.

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