Alexander Sörloth von RB Leipzig

Foto: © imago images / Christian Schroedter
Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter ein teurer Leipziger Stürmer.

Alexander Sörloth (RB Leipzig, 12.430.000, Sturm):

Am 22. September, also vor knapp vier Wochen, stieß Alexander Sörloth zu RB Leipzig. Die erste Anlaufphase ist also bereits vorüber. Im Dezember wird der Norweger 25 Jahre alt, ein Youngster ist er also nicht. Sörloth ist ein Neuzugang, der sich sofort integrieren kann und soll.

Drei Spieltage nach seiner Verpflichtung fällt das erste Zwischenfazit ernüchternd aus. Beim 1:1 gegen Leverkusen wurde er früh eingewechselt, beim 4:0 gegen Schalke spät und beim 2:0 in Augsburg noch später, nämlich in der 90. Minute. Indes durften mit Dani Olmo, Emil Forsberg und Christopher Nkunku drei offensive Mittelfeldspieler zweimal nacheinander als Offensivtrio von Beginn an ran – und es funktionierte.

Während Leipzig ohne echten Stürmer startet, kämpft Sörloth mit Yussuf Poulsen und Hee-chan Hwang um den Status als erster Joker. In Augsburg kamen die beiden anderen vor ihm ins Spiel – und Poulsen erzielte auch noch ein Traumtor zum 2:0.

Die Saison ist noch lang und Julian Nagelsmann wird viel rotieren, sodass Sörloth genügend Chancen bekommen wird, sein Können zu zeigen. Allerdings ist sein Comunio-Marktwert aktuell viel zu hoch. Daher: Besser verkaufen und die aktuell hohe Summe noch mitnehmen, bevor der Preis fällt.


Wendell (Bayer 04 Leverkusen, 2.010.000, Abwehr):

Dass Wendell in Leverkusen nur noch Innenverteidiger Nummer zwei ist, ist eigentlich schon länger bekannt. So mancher Comunio-Manager hoffte womöglich noch auf einen Wechsel innerhalb der Bundesliga, da die Werkself bis zum Deadline Day versuchte, Sead Kolasinac zu verpflichten und Wendell infolgedessen zu verleihen oder zu verkaufen.

Der Deal kam jedoch nicht zustande, sodass der Brasilianer weiter sein Dasein als Ersatzspieler fristet. Beim Spiel gegen Mainz, das den ersten Saisonsieg für Leverkusen brachte, blieb Wendell über volle 90 Minuten auf der Bank. Sein Marktwert wird sehr bald unter die zwei Millionen fallen.

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Reinier (Borussia Dortmund, 7.170.000, Mittelfeld):

Obwohl er schon in der letzten Woche zu unseren Verlierern des Spieltags gehörte, ist Reinier erneut ein Fall für diese Liste. Lucien Favre rotierte für das Spiel in Hoffenheim auf vielen Positionen durch, für den Neuzugang war allerdings erneut kein Platz – weder in der Startelf noch als Joker.

Sein Marktwert ist in den vergangenen zwei Wochen um rund fünf Millionen gefallen – und doch ist Reinier weiterhin zu teuer. Erst, wenn er auf Einsätze kommt und noch ein paar Millionen weniger kostet, könnte er bei Comunio zu einer lohnenden Anlage werden.

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