Bayer 04 Leverkusen gewinnt dank Alario gegen Schalke

Foto: © imago images / Team 2
Systemumstellung und sechs Änderungen: Hannes Wolf hat bei Bayer 04 Leverkusen gleich ordentlich aufgeräumt. Wer profitiert, wer hat das Nachsehen? Wir blicken auf die ersten Gewinner und Verlierer.

Mit einem Arbeitssieg über Schalke 04 ist das Debüt von Hannes Wolf als Trainer von Bayer 04 Leverkusen gelungen. Die Werkself sammelte am Samstag gute 47 Comunio-Punkte, die vielen Wechsel weisen Comunio-Managern die Richtung, auf welche Leverkusener für den Rest der Saison zu setzen ist.

Die Gewinner:

Lucas Alario (Sturm, 7.400.000):

Dass er in Spiel eins unter Hannes Wolf von Beginn an spielte, ist ein gutes Zeichen. Unter Peter Bosz war Lucas Alario stets nur die Nummer zwei, der Vertreter. Das könnte sich nach dem Trainerwechsel ändern, zumal Alario direkt ein Tor erzielte. Allerdings bleibt ihm Patrik Schick im Nacken, der als Joker ebenfalls traf.

Exequiel Palacios (Mittelfeld, 1.410.000):

90 überzeugende Minuten sind der perfekte Auftakt für Exequiel Palacios unter dem neuen Trainer. Sein letztes Spiel liegt viele Monate zurück, nicht nur verletzungsbedingt. Er ist unser großer Gewinner des Spieltags und wird in den kommenden Wochen deutlich an Wert zulegen – mindestens eine Verdreifachung seines Comunio-Marktwerts ist noch drin.


Karim Bellarabi (Bayer 04 Leverkusen, 3.610.000, Sturm):

Im 3-4-2-1-System übernahm Karim Bellarabi die rechte Außenbahn im Mittelfeld. Es war sein erster Startelf-Einsatz seit dem 3. Spieltag. Zwar ist leistungstechnisch noch Luft nach oben, doch jetzt schnuppert der ehemalige Nationalspieler endlich wieder an einem Stammplatz.

Sven Bender (Abwehr, 2.550.000):

In den letzten Wochen seiner aktiven Karriere ist Routinier Sven Bender noch einmal gefragt. Durch die Systemumstellung ist ein zusätzlicher Platz in der Innenverteidigung entstanden, neben Tapsoba und Tah dürfte Bender für den Rest der Saison gesetzt sein.

Wendell (Abwehr, 2.870.000):

Mit Spannung wurde erwartet, wen Wolf auf der linken Seite aufbieten würde. Wendell hat seinen Platz gegenüber Daley Sinkgraven behauptet, dessen kleiner Landsmann-Bonus unter Bosz nun ebenfalls wegfällt.

 

 
 
 
 
 
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Die Verlierer:

Demarai Gray (Sturm, 5.120.000):

Das auf ihn zugeschnittene System hat ausgedient, kein Flügelspieler startete gegen Schalke – und während Bailey und Diaby eingewechselt wurden, versauerte Demarai Gray über volle 90 Minuten auf der Bank. Ein Schicksal, das ihm nun häufiger droht. Folgerichtig fiel der Marktwert unseres Verlierers des Spieltags über Nacht um mehrere Hunderttausend.

Jeremie Frimpong (Abwehr, 2.630.000):

Als Vertreter von vier verletzten Rechtsverteidigern machte Winterneuzugang Jeremie Frimpong keinen stabilen Eindruck, was ein Grund dafür war, dass Wolf auf eine Dreierkette mit Bellarabi auf einer offensiver ausgerichteten Frimpong-Position setzte. Der Weg zurück in die Startelf wird nicht einfach.

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Daley Sinkgraven (Abwehr, 1.250.000):

Schon in den letzten Wochen saß Daley Sinkgraven zumeist nur noch auf der Bank. Dass sich dieser Trend nun auch nach dem Trainerwechsel bestätigt, ist ein harter Schlag für die Ambitionen des 25-Jährigen. Sinkgraven muss sich hinter Wendell anstellen und um Einsatzzeit kämpfen.

Lennart Grill (Tor, 630.000):

Mit dem Trainerwechsel hat diese Maßnahme zwar nichts zu tun, dennoch gehört auch Lennart Grill auf die Liste der Verlierer des 27. Spieltags. Obwohl der Ersatzkeeper seine Sache ordentlich gemacht hat, muss Grill nach der Rückkehr von Lukas Hradecky zurück auf die Bank. Das bedeutet: Vorerst keine weiteren Comunio-Punkte.

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