Foto: © imago / Matthias Koch

Selten haben US-Amerikaner ihren Stempel in der Bundesliga mehr aufgedrückt als dieser Tage. Aber lohnen sich Wood, Pulisic, Johnson und Co auch bei Comunio? Der Check:

Aron Johannsson (SV Werder Bremen, -3 Punkte)

Ja, Aron Johannsson ist tatsächlich Amerikaner und ja, er spielt noch in der Bundesliga. Bei Werder Bremen spielt er allerdings nur noch die vierte Geige. Hinter Gnabry, Kruse und Pizarro bleibt ihm aktuell maximal die Ersatzbank. Da helfen auch keine 19 Nationalspiele in der Vita.  „Aron muss sich im Training wieder anbieten“, sagte Alexander Nouri jüngst. Die Zeichen stehen im Sommer klar auf Trennung.  

Terrence Boyd (SV Darmstadt 98, 1 Punkt)

Kurz sah es so aus, als wäre der Darmstädter Wintertransfer die letzte Hoffnung der Lilien im Abstiegskampf. Ein Tor gegen den BVB hatte den lange von Verletzungen geplagten Boyd wieder in den Fokus gerückt. Doch inzwischen ist der Stammplatz verloren – an Antonio Colak. Und zuletzt bekam sogar 0-Tore-Schipplock den Vorzug. Wenn Darmstadt noch einmal atmet, dann ohne Terrence Boyd.

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Alfredo Morales (FC Ingolstadt, 20 Punkte)

Zunächst ein Garant für Minuspunkte, hat sich der 13-malige US-Nationalspieler unter Maik Walpurgis einen Stammplatz erkämpft. Mit Almog Cohen bildet er eine für jeden Gegner zähe Doppelsechs. Wer aktuell in Morales investiert, bekommt für einen höchst attraktiven Preis (620.000) einen zuverlässigen Punktelieferanten.

Bobby Wood (Hamburger SV, 31 Punkte)

Wood hätte man in dieser Liste eigentlich etwas weiter oben erwartet, schließlich ist er der Toptorjäger beim HSV. Seine Rote Karte am 9. Spieltag (zwölf Minuspunkte) hat ihm die Statistik aber ordentlich versaut. Und nach der Winterpause musste der Neuzugang von Union Berlin sogar erstmals auf der Bank Platz nehmen. Fakt ist aber auch: Die letzten vier Bundesliga-Spiele mit Wood in der Startelf hat Hamburg allesamt gewonnen und bei zuletzt 13 Punkten ist eine Investition von 2.660.000 doch gut angelegt.

Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt, 50 Punkte)

Eigentlich die bis dato beste Comunio-Saison des Rechtsverteidigers, der bei Niko Kovac absolut gesetzt ist. Doch von der Frankfurter Krise ist auch er zuletzt nicht verschont geblieben. Die Formkurve geht bei Chandler aktuell steil nach unten. Oder anders ausgedrückt: In den letzten vier Spielen holte er unter dem Strich mangelhafte sechs Minuspunkte.

Fabian Johnson (Borussia Mönchengladbach, 53 Punkte)

Ein kritischer Fall, schließlich kann der Gladbacher seinem horrenden Marktwert von fast 5 Millionen nur 53 Punkte und elf Startelfeinsätze gegenüberstellen. Licht (18 Punkte am 23. Spieltag) und Schatten (bereits viermal Minuspunkte) wechseln sich einfach zu häufig ab. Kurz: Für diesen Preis gibt es aktuell bessere Kandidaten.

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Christian Pulisic (Borussia Dortmund, 56 Punkte)

Ohne Zweifel ist der 18-Jährige einer der großen Senkrecht-Starter dieser Saison. Auf 20 Saisoneinsätze kommt Pulisic inzwischen, das hätten ihm vor Saisonbeginn in der stark besetzten Dortmunder Offensive wohl nur die wenigsten zugetraut. Selbst ein Leihgeschäft stand noch im Raum.

Spätestens seit dem Ausfall von Marco Reus ist auch klar, dass Tuchel lieber auf den jungen Amerikaner baut als auf seinen Ziehsohn Andre Schürrle. Pulisic spielt zwar, was den Marktwert betrifft, ganz weit oben mit, wer ihn hat, darf sich aber hin und wieder auch über 14 Punkte und mehr nach einem Spieltag freuen.

John Brooks (Hertha BSC, 56 Punkte)

Genau wie Pulisic hat auch John Brooks 56 Punkte geholt. Der Berliner brauchte dafür aber drei Spiele weniger, was vor allem an seiner bärenstarken Hinrunde lag. Also streng genommen ist Brooks sogar der beste US-Boy in dieser Liste. Der Abwehrturm der Hertha wird 2016/17 aller Voraussicht nach punktemäßig seine beste Saison spielen. Und trotzdem hat man immer das Gefühl, dass sein Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist.

 

 

 

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