Haaland, Moukoko und Schulz

Foto: © imago images / Team 2
Über die Länderspielpause kurierten einige Spieler ihre Verletzungen aus, doch andere sammelten neue an oder sind gesperrt. Während Stammspieler-Besitzer in die Röhre gucken, kann man mit deren günstigen Backups super den Kader auffüllen.

 

Dortmunds Lazarett

Die potentiellen Ausfälle bei der Borussia häufen sich aktuell. Während Gregor Kobel, Thomas Meunier und Thorgan Hazard bis zum Wochenende wieder dabei sein sollen, gibt es auch zwei Ausfälle und einen Wackelkandidaten zu beklagen. Linksverteidiger Raphael Guerreiro wird mit einem Muskelfaserriss definitiv ausfallen, dafür wird Nico Schulz (Abwehr, 2.510.000) auflaufen. Bei Dortmund konnte Schulz bisher nicht überragend punkten, jedoch brachte er an Spieltag 6 und 7 jeweils zwei Punkte ein.

Außerdem fällt Youssoufa Moukoko definitiv aus. Er hinterlässt zwar keinen Stammplatz, jedoch steht auch die Einsatzfähigkeit von Topstürmer Erling Haaland weiterhin auf der Kippe. Fällt auch Haaland aus, könnte Thorgan Hazard (Sturm, 7.830.000) wieder in die Startelf rücken. Während er in den Jokereinsätzen bisher nicht wirklich punkten konnte, zeigte er bei seinem einzigen Startelf-Einsatz gegen die Eintracht eine anspruchsvolle Leistung, erzielte ein Tor und sammelte seinen Comunio.Managern 10 Punkte ein.


 

Wolfsburgs Defensive wackelt

Beim VfL Wolfsburg ist die Anzahl an neuen Ausfällen nicht so hoch, jedoch häufen sie sich alle in der Abwehr. Während Maxcence Lacroix immer noch gesperrt ist, haben gleich beide Startelf-Kandidaten mit Problemen zu kämpfen. John Anthony Brooks hat seine Rückenbeschwerden zwar auskuriert, doch Nebenmann Sebastian Bornauw könnte wegen Schmerzen an den Adduktoren noch wackeln. Neuzugang Micky van de Ven (Abwehr, 830.000) hatte sich zuletzt in einem Interview für Einsätze beworben – und könnte am Wochenende zu seinem ersten kommen.

Wen stellt Hütter in die Schaltzentrale?

Comunio-Geheimtipp Jordan Beyer braucht sich immer noch keine Sorgen machen, dass Rami Bensebaini ihm die Startelf strittig macht. Doch die Stammbesetzung der letzten Saison im zentralen Mittelfeld saß zuletzt gesammelt auf der Bank. Denis Zakaria und Manu Kone überzeugten Trainer Adi Hütter mit ihrem physischen Spielstil. Kone hat jedoch Kniebeschwerden, weshalb ein Platz frei wird. Kandidaten für die Startelf sind eben diese ehemaligen Stammspieler: Christoph Kramer (Mittelfeld, 3.000.000) und Florian Neuhaus (Mittelfeld, 7.780.000) dürfen auf ihre Chance hoffen, sich wieder in die Startelf zu spielen.

 

 
 
 
 
 
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Das Stuttgarter Corona-Chaos

Beim Schwabenverein erwischte es gleich eine Reihe an Spielern, die sich mit dem Corona-Virus infizierten. Am schlimmsten: Beide Torhüter sind betroffen, obwohl sie geimpft waren. Stammkeeper Florian Müller hat keine Chance auf einen Einsatz. Ersatztorhüter Fabian Bredlow (260.000) könnte sich bei überstandener Erkrankung möglicherweise rechtzeitig freitesten. Klappt das nicht, wird voraussichtlich Youngster Florian Schock (480.000) im Tor stehen.

Unter den Feldspielern machen die Ausfälle von Roberto Massimo und Erik Thommy die meisten Sorgen, denn auch der etatmäßige rechte Flügelspieler Silas ist noch nicht wieder fit. Tanguy Coulibaly (Sturm, 2.420.000) wird hier wohl erneut aushelfen müssen. Auch ein Einsatz von Abwehrchef Waldemar Anton ist unwahrscheinlich. Dafür einspringen wird wohl Atakan Karazor (Abwehr, 3.200.000). Für den variablen Backup könnte es sogar um einen langfristigen Startelf-Platz gehen, denn er durfte zuletzt sogar einmal vor Marc Oliver Kempf in der Innenverteidigung ran.

SC Freiburg: Brüder-Startelf oder Systemumstellung?

Philipp Lienhart fehlte überraschend beim österreichischen Nationalkader, da die Länderspielpause für eine Zahn-Operation genutzt wurde. Ob er schon wieder einsatzbereit ist, ist derzeit nicht bekannt. Um den Ausfall des Spielgestalters zu kompensieren gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder stellt Christian Streich wieder auf eine Viererkette um, dann profitieren offensiv Roland Sallai und Woo-Yeong Jeong davon, dass es für beide einen Startelfplatz gibt, oder Keven Schlotterbeck (Abwehr, 630.000) darf das erste Mal diese Saison an der Seite von Nationalspieler-Bruder Nico spielen.

Die besten Abwehrspieler des Saisonstarts 2021/22

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Platz 9: Jeremie Frimpong (Bayer 04 Leverkusen) - 27 Punkte | Foto: imago images / Nordphoto | Stand: nach dem 7. Spieltag

Innenverteidiger-Sorgen in Mainz

Bei Mainz 05 verletzt sich ein Innenverteidiger nach dem anderen. Moussa Niakhate stand gerade vor der Rückkehr, da verletzt sich Jeremiah St.Juste an der Schulter und muss operiert werden. Der erste Nachrücker wäre Alexander Hack (Abwehr, 2.730.000). Dieser fiel zwar zuletzt mit einer Corona-Erkrankung selbst aus, könnte aber wieder eine Option sein. In der Länderspielpause wurde Linksverteidiger Anderson Lucoqui in der Zentrale getestet, auch sein Gegenpart Silvan Widmer spielte zuletzt zentral. Dadurch könnten außen Plätze für Aaron Martin (Abwehr, 1.950.000) oder Daniel Brosinski (Abwehr, 1.730.000) frei werden.

Skhiri verletzt – wer ersetzt den Leistungsträger?

Gelöscht: Im Länderspiel der tunesischen Nationalmannschaft musste Kölns Sechser Ellyes Skhiri mit einer Schienbein-Verletzung den Platz verlassen. Ein genauer Gesundheitsstand ist zwar noch nicht bekannt, jedoch erschwert das frühzeitige Spiel am Freitagabend eine Rückkehr des Kölner Topspielers. Als positionsgetreuer Ersatz könnte das die Chance für Eigengewächs Salih Özcan (Mittelfeld, 970.000) sein, in die Startelf zu rücken.

Verletzten-Update vor dem 8. Spieltag: Nächster Corona-Fall bei VfB-Stammspieler - zwei Kölner fraglich
Florian Müller vom VfB Stuttgart

In Stuttgart muss man coronabedingt auf den nächsten Spieler verzichten, in Augsburg lichtet sich dagegen das Lazarett. Einige Spieler sind noch fraglich für den 8. Spieltag. Das Verletzten-Update!

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Gamboas Comeback ohne Gegenwehr

Zu Saisonbeginn war Bochums Rechtsverteidiger Cristian Gamboa (Abwehr, 1.080.000) noch gesetzt, jedoch bremste ihn eine längere Verletzung aus. Während er in der Länderspielpause sein Testspiel-Comeback feiern konnte, verletzte sich Vertreter Herbert Bockhorn (Muskelfaserriss). Dadurch muss Gamboa um seinen ehemaligen Startelfplatz gar nicht kämpfen, sondern darf gegen Mit-Aufsteiger Greuther Fürth sofort wieder von Beginn an spielen.

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Autor: Niklas Staiger

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