Nach 18 Jahren im Trikot von Borussia Mönchengladbach verabschiedet sich Marc-Andre ter Stegen vom Borussia-Park. Außerdem: Steigen der 1. FC Nürnberg und Eintracht Braunschweig ab?

Samstag, 15.30 Uhr
Borussia Dortmund – TSG 1899 Hoffenheim

Am letzten Spieltag der vergangenen Saison sorgte diese Partie für mächtig Spektakel. Denn in allerletzter Sekunde konnte die TSG 1899 Hoffenheim unter Gisdol im Signal-Iduna-Park noch den direkten, nicht mehr möglich geglaubten Klassenerhalt schaffen. An diesem Wochenende dürfte es für beide Mannschaften zumindest mental wesentlich ruhiger hergehen. Denn Dortmund hat die direkte Champions-League-Qualifikation ebenso im Sack wie Hoffenheim den Klassenerhalt. Auch die Reviermeisterschaft hat der BVB sicher, bei derzeit sieben Punkten Vorsprung auf den FC Schalke 04.

Für Dortmund ist es die vierte Vizemeisterschaft in der Bundesliga-Geschichte. Allerdings geht es für Robert Lewandowski noch um die Torjägerkanone. Es dürfte für den polnischen Stürmer ein ganz besonderes Spiel werden, denn er läuft gegen die TSG zum letzten Mal im heimischen Signal-Iduna-Park auf, bevor er zum FC Bayern München wechselt.

 

Samstag, 15.30 Uhr
Borussia Mönchengladbach – 1. FSV Mainz 05

Auch in Mönchengladbach steht der Abschied eines Spielers auf dem Plan. Nach 18 Jahren bei Borussia Mönchengladbach ist es das letzte Heimspiel für Keeper Marc-Andre ter Stegen, den es zum FC Barcelona zieht. Dabei geht es in dieser Begegnung für beide Mannschaften noch um das internationale Geschäft. Die 05er müssen für die Qualifikation zur Europa League einen vier-Punkte-Vorsprung in zwei Spielen gegen den FC Augsburg verteidigen. Gladbach hat mit sechs Punkten Vorsprung und dem deutlich besseren Torverhältnis die Europa League quasi schon gebucht.

Aber vielleicht geht mehr? Nur drei Punkte beträgt der Abstand auf Platz vier, den Bayer 04 Leverkusen derzeit inne hat. Das Torverhältnis ist mit +16 bei beiden Teams identisch. Ein Heimsieg gegen Mainz vorausgesetzt und die Fohlen-Elf kann sich noch immer Hoffnung auf die Champions-League-Qualifikation machen.

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Samstag, 15.30 Uhr
VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg

Eines der interessantesten Duelle des Spieltages. Für den VfB Stuttgart geht es gegen den Abstieg in die 2. Bundesliga, für den VfL Wolfsburg um die Qualifikation für die Königsklasse. Denn Stuttgart kann  mit einem Sieg sicher die Klasse halten. Aber selbst bei einer Niederlage könnte man im Schwabenland den Klassenerhalt feiern. Denn derzeit hat man fünf Punkte auf den Hamburger SV Vorsprung. Der HSV müsste also schon gegen die Bayern gewinnen, damit es nochmal eng im Abstiegskampf wird.

Dabei ist der VfB seit vier Spielen ungeschlagen und hat drei von vier Heimspielen unter Huub Stevens gewonnen. Zum Vergleich: In den zwölf Heimspielen ohne Stevens gelangen ganze zwei Siege. Aber: Wolfsburg gewann die letzten drei Spiele gegen den VfB Stuttgart allesamt. Zudem liegen die Wölfe nur einen Punkt hinter Bayer 04 Leverkusen, sind also in Lauerstellung zur Champions-League-Qualifikation.

 

Samstag, 15.30 Uhr
Werder Bremen – Hertha BSC

Ein Spiel um die goldene Ananas. Bremen ist gesichert, Hertha als Aufsteiger ebenfalls mit Tabellenplatz zehn zufrieden. Dabei dürfte es allerdings dennoch zu großen Emotionen kommen. Denn der dienstälteste Bremen-Spieler, Aaron Hunt, verabschiedet sich vom heimischen Publikum. 284 Spiele bestritt der Mittelfeldspieler bisher für Bremen, konnte dabei 49 Treffer erzielen. Es könnte ein schöner Tag für Hunt werden. Denn die vergangenen fünf Heimspiele gegen Hertha BSC konnten die Grün-Weißen allesamt gewinnen. Gegen keinen anderen Bundesligisten läuft es so gut.

Für die Hertha läuft es nach einer fulminanten Hinrunde dabei nicht mehr so gut. Die Rückrundenbilanz ist nicht einmal halb so gut, wie die in der ersten Saisonhälfte. Allerdings verlor Hertha-Trainer Luhukay keines seiner fünf Spiele gegen Bremen.

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Samstag, 15.30 Uhr
1. FC Nürnberg – Hannover 96

Für den Club zählt ausschließlich ein Sieg. Auf den Relegationsplatz, und nur um den geht es noch, hat man einen Punkt Rückstand. Würde man verlieren und Hamburg zeitgleich gewinnen, wäre der Abstieg in die 2. Bundesliga besiegelt. Sollte Nürnberg absteigen, wäre man mit acht Bundesliga-Abstiegen alleiniger Rekordabsteiger. Dabei trifft man auf ein derzeit starkes Hannover. Aus den letzten drei Spielen holten die Niedersachsen sieben Punkte. Der Club hingegen verlor die letzten fünf Bundesliga-Begegnungen in Folge.

Ein schlechtes Omen ist dabei zweifelsfrei die Heimschwäche der Nürnberger. Egal wie die Partie gegen Hannover 96 endet: Der 1. FC Nürnberg ist die schwächste Heimmannschaft. Und in 45 von bisher 50 Spielzeiten stieg die schwächste Heimmannschaft auch ab.

 

Samstag, 15.30 Uhr
SC Freiburg – FC Schalke 04

Am letzten Spieltag der vergangenen Saison duellierten sich beide Mannschaften noch um die Qualifikation zur Champions League. Jetzt geht es für den Sport-Club nur noch darum, den FC Schalke 04 zu ärgern. Denn die Streich-Elf holte aus den letzten acht Spielen 17 Zähler – nur Borussia Dortmund kann so eine starke Bilanz aus den letzten Begegnungen vorweisen. Schalke hingegen steckt in einer kleinen Ergebniskrise, spürt den Atem von Bayer 04 Leverkusen und dem VfL Wolfsburg, die scharf auf Platz drei und die direkte Champions-League-Qualifikation sind.

Für zwei Spieler der Königsblauen könnte das Spiel in Freiburg zu einem Jubiläum führen. Denn Julia Draxler wäre bei einem Einsatz der jüngste Spieler der Bundesliga-Geschichte, der auf 100. Einsätze in der höchsten Spielklasse kommt. Auch Klass-Jan Huntelaar könnte seinen 100. Schalke-Einsatz feiern. Bisher erzielte er in 99 Partien 58 Treffer.

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Samstag, 15.30 Uhr
Hamburger SV – FC Bayern München

Früher war dieses Duell ein Spitzenspiel. Derzeit geht es für den HSV nur um den ersten Abstieg der Vereinsgeschichte und für den FC Bayern München um Frustbewältigung. Das Champions-League-Debakel gegen Real Madrid will Hamburg ausnutzen. Dabei könnte der FCB bei einem HSV-Abstieg die Rolle als längster, nicht abgestiegener Verein von den Hansestädtern übernehmen (seit 1965 ist der FCB in der Bundesliga). Die Partie am Wochenende ist die 865. Bundesliga-Partie der Rothosen.

Wie sehr Guardiola nach dem Aus in der Königsklasse rotieren wird ist fraglich. Es bleibt zu hoffen, dass der Spanier auf eine annähernd starke Elf wie gegen Madrid bauen wird. Schließlich hoffen Nürnberg, Braunschweig und auch Stuttgart auf einen Bayern-Sieg im Abstiegskampf.

 

Samstag, 15.30 Uhr
Eintracht Braunschweig – FC Augsburg

Sollte Hamburg gewinnen und Braunschweig zeitgleich nicht, ist das Bundesliga-Intermezzo der Braunschweiger beendet. Die Aufgabe für die Lieberknecht-Truppe ist allerdings beinahe unmöglich. Denn der Letzte der Tabelle nach 32 Spieltagen hat sich erst einmal noch retten können. Schreibt Braunschweig Geschichte? Ein Sieg gegen Augsburg ist allerdings nötig. Doch der FCA will, bei vier Punkten Rückstand auf den 1. FSV Mainz 05, selber gewinnen und die erste internationale Teilnahme der Vereinsgeschichte klarmachen.

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Samstag, 15.30 Uhr
Eintracht Frankfurt – Bayer 04 Leverkusen

Auch hier ein letztes Heimspiel. Allerdings nicht für einen Spieler, sondern für den Trainer der Frankfurter. Armin Veh verlässt die SGE nach Saisonende – Ziel noch unbekannt. Dabei geht es für Frankfurt noch noch um Prestige und Prämien. Leverkusen will unter Lewandowski seine starke Form weiterführen – immerhin konte die Werkself zwei Siege und ein Remis bisher unter dem Interimstrainer erspielen.

Etwas absurd ist, dass die Eintracht aus Frankfurt die letzten drei Spiele in Folge verlor, aber dennoch damit den Klassenerhalt schaffte. Pikant wird das Duell beider Mannschaften vor allem, weil auch Frankfurt großes Interesse – und schon die offizielle Verpflichtung bekannt gab – am neuen Bayer-Trainer Roger Schmidt hatte.

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