Lukas Nmecha und Sebastiaan Bornauw

Foto: © imago images / regios24
Neuzugänge erleben bei Comunio einen Hype, der ihre Marktwerte oft in irre Höhen treibt – und anschließend wieder sinken lässt. Während man auf manche Sommertransfers durchaus setzen kann, sind diese vier aktuell klar zu teuer.

Rafael Santos Borre (Eintracht Frankfurt, 15.700.000, Sturm):

Nach Comunio-Marktwerten ist Rafael Santos Borre, Frankfurts neuer Stürmer, schon bis in die Top fünf vorgedrungen. Sein Vorgänger Andre Silva und die Bayern-Stars Thomas Müller und Joshua Kimmich haben in etwa denselben Preis wie der Angreifer, der in Europa bislang noch nicht seine Qualität nachweisen konnte.

Der letzte Halbsatz wird Santos Borre natürlich nicht ganz gerecht, wie unsere ausführliche Spielervorstellung zeigt. Es ist gut möglich, dass der Kolumbianer zweistellig trifft und über 100 Punkte sammelt. Allerdings sehen wir ihn nicht in der Region über 150 Punkten, die seinen aktuellen Marktwert rechtfertigen würde.

Vielmehr hat Santos Borre preislich seinen Peak erreicht. Eine Weile könnte er seinen aktuellen Marktwert noch halten, in naher Zukunft dürfte es aber bergab gehen.

 

 
 
 
 
 
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Lukas Nmecha (VfL Wolfsburg, 13.260.000, Sturm):

Auch Wolfsburg-Rückkehrer Lukas Nmecha ist inzwischen in den Top ten der teuersten Stürmer des Managerspiels zu finden. Das ist insofern nicht verwunderlich, als dass der U21-Star in ganz Deutschland in aller Munde ist und als womöglich bester deutscher Mittelstürmer von so manchem Experten ins DFB-Team geredet wird.

Die Realität fällt aber noch nicht ganz so euphorisch aus, vor allem, solange Wout Weghorst noch bei den Wölfen spielt. Bleibt der Niederländer, könnte Nmecha nur als Nummer zwei im VfL-Sturm in die Saison gehen. Ein zu hohes Risiko, um weit mehr als zehn Millionen in den 22-Jährigen zu investieren.


Niklas Dorsch (FC Augsburg, 10.180.000, Mittelfeld):

Völlig jenseits von gut und böse befindet sich der aktuelle Comunio-Marktwert von Niklas Dorsch. Mit fünf Millionen wurde der neue Augsburger Spielgestalter von den Comunio-Moderatoren zunächst realistisch bepreist, auch beim Mittelfeldstar der U21 haben die Manager anschließend extrem häufig zugeschlagen.

An dieser Stelle sei gesagt: Comunio ist ein Börsenspiel – und Fälle wie Dorsch eignen sich zunächst zur Kapitalerhöhung. Das ist erst einmal nichts Schlechtes, sondern ein Teil des Spiels. Die negative Seite daran ist, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis Dorsch auch langfristig zu einer sinnvollen Anlage wird.

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Sebastiaan Bornauw (VfL Wolfsburg, 5.510.000, Abwehr):

Auch ein zweiter Wolfsburger steht in dieser Liste – und das mit etwas Pech. Wäre, wie von vielen angenommen, auf die Bornauw-Verpflichtung der Abgang von Maxence Lacroix in Richtung Leipzig erfolgt, hätte der 22-Jährige gute Chancen auf einen Stammplatz beim VfL. Stattdessen ist die Innenverteidigung inzwischen sogar überfüllt.

Wolfsburgs Geschäftsführer Jörg Schmadtke schob einem Lacroix-Wechsel jüngst einen Riegel vor – nach seinen Worten endgültig. Somit muss sich Bornauw mit Lacroix, Brooks und Pongracic um voraussichtlich nur zwei Plätze streiten. Tendenz: Lacroix und Brooks haben die Nase vorn. Auch bei Bornauw ist das Risiko im Managerspiel zum aktuellen Preis zu hoch.

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