Foto: ©imago images/Ulrich Hufnagel
Bei „Alle Spieler einsortiert“ nehmen wir komplette Kader in den Blick und ordnen sie nach Comunio-Kategorien – von unbedingt kaufen bis verkaufen. Heute in der Analyse: Arminia Bielefeld.

Unbedingt kaufen

Stefan Ortega (2.220.000), Amos Pieper (3.080.000)

Torwart Ortega steht immer noch auf dem Zettel der Bayern. Ein klares Indiz für die Qualität des zweitbesten Comunio-Torhüters (82 Punkte), der letzte Woche noch deutlich die formstärksten Keeper anführte. An der Klasse 29-Jährigen ändern auch 2 und 0 Punkte in den vergangenen beiden Spielen nichts. Zwei mässigen Auftritten von Ortega folgte in dieser Spielzeit immer ein überdurchschnittlicher.

Pieper verlor seinen Stammplatz nach Formschwäche an Ramos. Dieser muss nun wiederum passen (siehe unten), weshalb der U21-Europameister wieder die Chance erhält, sich im Abstiegskampf für einen neuen Klub (Vertrag läuft aus) zu beweisen. Am Sonntag treffen die Arminia und der 24-Jährige auf dessen Ausbildungsklub Borussia Dortmund. Das Punktepotenzial von Pieper bleibt unbestritten. Nun muss sich zeigen, ob ihm die Pause gutgetan hat. Sein Marktwert dürfte sich so oder so erstmal steigern.

Aktuell gute Anlagen

Manuel Prietl (290.000), Patrick Wimmer (3.760.000)

Nach seiner Corona-Infektion kam der etatmäßige Stammspieler und Kapitän Prietl in der Rückrunde noch nicht wieder so richtig in die Spur. Mittlerweile soll er allerdings wieder auf der Höhe sein. 290.000 bieten Luft nach oben.

Kaufempfehlungen zwischen 3 und 4 Millionen: Das ist hohe Qualität zu kleinem Preis

Die Wolfsburger Abwehr zeigt sich in der Rückrunde deutlich verbessert und bietet bei Comunio Investitionspotenzial. Bei Bochum fliegt ein Topmann unter dem Radar. Ein altbekannter Comunio-Star meldet sich zurück.

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Wimmer bleibt mit seiner Unbeschwertheit immer ein Mann für besondere Momente. 3,76 Millionen erscheinen da grundsätzlich angemessen. Was die Diagnose „krank“ (kicker) bedeutet, muss hierbei jedoch abgewartet werden. Gegen Augsburg soll sich Wimmer leicht am Fuß verletzt haben. Seine Einsatzfähigkeit dürfte eher von erstgenannter Diagnose abhängen.

Preis-Punkte-Potenzial in Ordnung

Stefanos Kapino (170.000), Jacob Barrett Laursen (990.000), Guilherme Ramos (1.600.000), Alessandro Schöpf (1.770.000), Cedric Brunner (1.820.000)

Laursen hatte in der Hinrunde eine starke Phase. Gegen die kommenden Gegner Dortmund, Mainz und Stuttgart holte er 18 Zähler. Allein deshalb schaffte er es in die mittlere Kategorie. Ramos ergatterte vor kurzem den Platz von Pieper in der Innenverteidigung. Mit 16 Punkten aus fünf Partien wäre er auch als Empfehlung durchgegangen. Nun soll funkt ihm wohl Corona dazwischen.


Zugegebenermaßen etwas gewagt erscheint die Einordnung des zuletzt schwächeren Schöpf. Zumal er am 25. Spieltag verletzt pausierte. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei 1,77 Millionen aber angemessen. Letzteres gilt auch für Brunner, der meist solide abliefert.

Eher nicht kaufen

Arne Schulz (160.000), Vladislav Cherny (170.000), Nathan de Medina (230.000), Burak Ince (310.000), Robin Hack (390.000), Sebastian Vasiliadis (490.000), Florian Krüger (570.000), George Bello (700.000), Andres Andrade (710.000), Fabian Kunze (720.000), Bryan Lasme (790.000), Janni Serra (1.090.000), Fabian Klos (1.720.000)

Die Wintertransfers Ince und Bello konnten sich noch nicht durchsetzen, Hack sein Talent in dieser Saison bislang nicht auf den Platz bringen. Vasiliadis bleibt zwar gesetzt, kann bei Comunio mit 0,77 Durchschnittspunkten aber nicht überzeugen. Krüger verlor seinen Stammplatz und fing sich zudem wie Trainer Frank Kramer und einige weitere Akteure (siehe unten) das Corona-Virus ein.

Kunze durfte zuletzt durchgängig auf der Sechs ran. 6 Punkte gegen Union Berlin am 23. Spieltag machten kurzzeitig Lust auf mehr. Insgesamt bringt der 23-Jährige aber zu wenig Ertrag. Letzteres gilt auch für Joker Lasme. Serra plagte sich kürzlich mit einer Fußverletzung und konnte ohnehin kaum punkten.

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Oldie Klos rackert sich vor seinem Vertragsende ab wie üblich. Für große Sprünge bei Comunio reicht es trotz Startelfplatz gegen Augsburg (0:1) nicht mehr.

Unbedingt verkaufen

Gonzalo Castro (1.540.000), Joakim Nilsson (1.590.000), Masaya Okugawa (4.430.000)

Castro stieß nach einem vertragslosen halben Jahr im Winter zur Arminia. Er durfte zwar gegen Augsburg zum zweiten Mal in der Startelf ran, punktete aber bislang kaum. Nun soll er sich laut kicker auch noch unter den Corona-Ausfällen im Team befinden. Auch Nilsson wird voraussichtlich coronabedingt in Dortmund passen. Weil er jüngst ohnehin schwächere Leistungen ablieferte, darf der Schwede verkauft werden.

Bei Okugawa scheint der Zeitpunkt endgültig gekommen: 4,43 Millionen können jetzt besser investiert werden. Zum einen konnte er in den letzten fünf Partien nur einmal überzeugen (8 Punkte und Siegtor gegen Union), zum anderen steht auch er angeschlagen auf der Kippe.

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