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Neben Wolfsburgs Rückkehrer finden sich Angreifer von Leverkusen, Köln und Mainz unter den Tops. Bei einigen ist noch Luft nach oben, andere müssen bald punkten, um als ihren Preis zu rechtfertigen.

Im Gegensatz zum Ranking der relativen Marktwertgewinner der Woche, in dem die Spieler mit den höchsten prozentualen Steigerungen aufgeführt sind, liegen dieser Bestenliste die absoluten Marktwertgewinne zugrunde.

Ramy Bensebaini, Borussia Mönchengladbach, 6.950.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 1.970.000
„Bensebaini teuer“, hieß es bei uns bereits gestern bei den prozentualen Marktwertgewinnern der Woche. Und in der Tat ging der Marktwert des Tunesiers schon in der Nacht auf Donnerstag leicht nach unten. Für einen Platz unter den absoluten Tops im Wochenvergleich reichte es mit einem Plus von knapp 2 Millionen dennoch.

Weil die Galavorstellung mit zwei Toren im DFB-Pokal gegen die Bayern (5:0) für Comunio keine Relevanz besitzt, müssen die Manager hier mit 1,75 Punkten pro Spiel leben. Zu wenig, um 7 Millionen zu rechtfertigen. Der Hype nach dem Comeback dürfte nun vorbei sein. Das in Bensebaini steckende Kapital kann bei anderen Verteidigern besser investiert werden.

Absolute Marktwertgewinner des Monats – Oktober: Gladbach-Trio obenauf, BVB und Union folgen

Drei Mönchengladbacher haben die größten Steigerungen im Oktober vorzuweisen – nun allerdings sehr unterschiedliche Aussichten. Ein Dortmunder bringt sich für die DFB-Elf in Position. Union hat einen Topstürmer in seinen Reihen.

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Lucas Alario, Bayer Leverkusen, 7.200.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 2.100.000
Als Ersatz des verletzten Torjägers Patrik Schick durfte Lucas Alario gegen den VfL Wolfsburg über 90 Minuten ran. Mit wenig Erfolg. Beim 0:2 holte der Argentinier gerade einmal 2 Comunio-Punkte. Nun schlägt sich Alario auch noch mit muskulären Problemen herum. Hinzu kommt die allgemeine kleine Krise der Werkself.

Alles in allem keine guten Voraussetzungen für eine starke Comunio-Performance. Nun stehen mit Hertha und Bochum immerhin relativ machbare Gegner bevor. Auch wir können nicht in die Zukunft schauen. Mit etwas Glück kann sich die Geduld beim 29-Jährigen natürlich auszahlen. Ansonsten gilt für Alario wie für Bensebaini: Comunio-Manager sollten wenn möglich das Geld mitnehmen und auf verlässlichere Anlagen setzen.

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Anthony Modeste, 1. FC Köln, 14.880.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 2.100.000
Den gleichen Zuwachs wie Alario weist Anthony Modeste für die vergangenen sieben Tage auf. Allerdings kommt der Franzose vom Lokalrivalen mittelweile doppelt so teuer daher. Sechs Saisontore stehen bei ihm zu Buche. Nach einem kleinen Tief ließen ein Doppelpack am 9. Spieltag sowie 15 und 5 Comunio-Punkten die Marktwertkurve zuletzt wieder nach oben zeigen.

Hinzu kamen zwei Treffer nach Einwechslung im DFB-Pokal, die beim VfB Stuttgart für den Einzug in die nächste Runde sorgten. Läuft bei Modeste, läuft beim 1. FC Köln. Am Sonntag treffen die Geißböcke nun zu Hause auf Union Berlin. Sorgt Modeste auch dann für Zählbares, könnte es mit dem Marktwert noch weiter nach oben gehen. Ansonsten dürfte demnächst das Ende der Fahnenstange erreicht sein.

Marktwertverlierer der Woche – KW 44: Leverkusen-Trio zollt dem Trend Tribut, Hertha stellt ein Duo

Das gab es so auch noch nicht: Die fünf Spieler mit den größten Verlusten der Woche treffen allesamt am kommenden Spieltag im Duell der Flops-Teams direkt aufeinander. Wir sagen euch, wer demnächst den Turnaround schaffen könnte.

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Wout Weghorst, VfL Wolfsburg, 16.640.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 2.240.000
Für das Spiel unterm Bayer-Kreuz reichte es noch nicht. In der Champions League schickte Trainer Florian Kohfeldt Wout Weghorst nach dessen coronabedingtem Ausfall dann aber wieder von Beginn an auf den Rasen. Beim 2:1 gegen RB Salzburg wurde der Niederländer ohne besondere Vorkommnisse nach dem Siegtor durch Lukas Nmecha in der 63. Minute vom Platz genommen.

Für den Mittelstürmer der Niedersachsen sprechen nun die leichten Kontrahenten Augsburg und Bielefeld. Gegen ihn bislang nur zwei Treffer aus dem Spiel heraus (plus ein Elfmeter) und der für diese Ausbeute vergleichsweise hohe Marktwert. Sollte auch Weghorst vom Trainerwechsel profitieren und wieder häufiger treffen, sind mehr als 16 Millionen angemessen.


Jonathan Burkardt, Mainz 05, 10.410.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 2.400.000
Jonathan Burkardt ist so etwas wie ein Spieler der Stunde in der Bundesliga. Der 21-Jährige traf sowohl im DFB-Pokal als auch in der Bundesliga gegen Arminia Bielefeld und kommt in den vergangenen drei comuniorelevanten Partien auf vier Tore. An der Spitze der größten absoluten Marktwertgewinner fand er sich deshalb bereits in der letzten Woche wieder.

Mit 30 Comunio-Punkten aus drei Partien muss er für diesen Zeitraum nur den Branchengrößen Thomas Müller (32 Punkte) und Robert Lewandowski (33) den Vortritt lassen. Nach dem Vordringen in der achtstelligen Marktwertbereich muss Burkardt nun nur noch den Schwung in das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mitnehmen. Danach geht es in die Länderspielpause. Hier wird der Youngster wohl für U21 auflaufen. Eine Nominierung von Hansi Flick scheint aber in Reichweite.

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