Foto: ©imago images/Moritz Müller
Neben dem Bayern-Verteidiger lassen zwei Mönchengladbacher Federn und weisen nun unterschiedliche Perspektiven auf. Teure Flops aus Dortmund und Wolfsburg befinden sich wieder auf angemessenem Niveau.

Im Gegensatz zum Ranking der relativen Marktwertverlierer der Woche, in dem die Spieler mit den höchsten prozentualen Verlusten aufgeführt sind, liegen dieser Liste die absoluten Marktwertverluste zugrunde.

Es wurden nur gesunde und einsatzbereite Spieler berücksichtigt.

Dayot Upamecano, Bayern München, 7.040.000, Abwehr, Verlust gegenüber Vorwoche: 2.070.000
Nach elf Spieltagen listeten wir Dayot Upamecano unter den besten Neuzugängen Comunios. An diesem Status hat sich seitdem auch nicht viel geändert. Der Sommertransfer des FC Bayern München firmiert unter seinem alten und neuen Trainer Julian Nagelsmann als absoluter Stammspieler und hat 51 Comunio-Punkte auf der Habenseite.

Im Spitzenspiel mussten Manager beim Franzosen dann aber einen Dämpfer hinnehmen. 4 Minuspunkte verringerten natürlich kurzfristig die Atrraktivität des Innenverteidigers. Upamecano büßte anschließend etwas mehr als 2 Millionen ein. Rund 7 Millionen dürfen nun für den aktuell sechstbesten Abwehrspieler als angemessen eingeordnet werden.

Marktwertgewinner der Woche – KW 49: Drei Berliner Verteidiger und zwei billige Stürmer auf der Überholspur

Neben Boyata findet sich ein weiterer Herthaner unter den Tops wieder. Hinzu kommt ein Abwehrspieler aus Köpenick. Zwei sehr günstige Stürmer schossen sich an die Spitze der Spieler mit den größten prozentualen Steigerungen.

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Raphael Guerreiro, Borussia Dortmund, 11.180.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 2.110.000
Als Instinktfußballer auf der linken Abwehrseite wurde Raphael Guerreiro bei Borussia Dortmund schmerzlich vermisst. Insgesamt fünf Partien verpasste der Portugiese mit Muskelverletzung und anschließenden Problemen seit dem 7. Spieltag. Nach der Rückkehr stotterte der Motor bei ihm zuletzt.

Gegen Bayern München leistete sich Guerreiro ungewöhnliche Fehlpässe und leitete das 1:2 unglücklich mit einem Ball durch die Mitte des eigenen Sechszehners ein. Ein Minuspunkt reduzierte den Mindestpreis des 27-Jährigen prompt um 2,11 Millionen. Knüpft Guerreiro an seinen Saisonstart mit 35 Zählern aus sechs Spielen an, geht er mit 11,18 Millionen als gute Investition durch.

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Jonas Hofmann, Borussia Mönchengladbach, 13.700.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 2.230.000
Jonas Hofmann ging als Spieler des Monats und formstärkster Mittelfeldspieler in den Dezember. Selbst beim 1:4 in Köln konnte er durch sein Tor 10 Comunio-Punkte einstreichen. Auch das 0:6 gegen den SC Freiburg, bei dem das Endergebnis bereits zur Halbzeit feststand, konnte dem Nationalspieler aus Comunio-Sicht wenig anhaben (4 Punkte).

Von daher verwundert es etwas, dass es mit dem Marktwert des 29-Jährigen bergab ging. Vielleicht rechnen die Manager mit weiteren schwachen Auftritten von Borussia Mönchengladbach, die auch den 98-Punkte-Mann in Mitleidenschaft ziehen. In jedem Fall raten wir eher zu einem Kauf des immer noch besten Mittelfeldspielers der Saison.

Marktwertverlierer der Woche – KW 49: Deutlicher Abwärtstrend bei Andrich, Witsel und Co.!

Neben den beiden Sechsern aus Leverkusen und Dortmund müssen Comunio-Manager auch bei einem zu Saisonbeginn hochgehandelten Mönchengladbacher Verluste hinnehmen. Zwei Abwehrspieler büßen ein Viertel ein.

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Wout Weghorst, VfL Wolfsburg, 12.900.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 2.540.000
Mit 4,83 Punkte pro Spiel rangiert Wout Weghorst auf Platz 12 der besten Angreifer Comunios. Dass er jüngst trotzdem an Wert verlor, dürfte an der kleinen Krise des VfL Wolfsburg unter dem zuvor gut gestarteten Trainer Florian Kohfeldt liegen. Drei sieglosen Spielen in der Bundesliga folgte am Mittwochabend im Heimspiel gegen Lille (1:3) das Europapokal-Aus.

Abseits der schwächeren Auftritte seiner Mannschaft konnte Weghorst zwei Tore erzielen und dabei 17 Zähler sammeln. Nur ein Punkt beim 0:3 in Mainz bedeutete wie am 3. Spieltag gegen die Leipzig die schlechteste Ausbeute der gesamten Spielzeit. 12,9 Millionen sind ok für Mittelstürmer, zu dem es allerdings auch gleichwertige Alternativen gibt.


Alassane Plea, Borussia Mönchengladbach, 8.690.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 2.880.000
Alassane Plea zählte vor etwa zwei Wochen noch zu den formstärksten Stürmern. Dies ließ den Comunio-Marktwert des Franzosen naturgemäß ansteigen. Die beiden oben beschriebenen Partien zum Vergessen sorgten bei ihm für insgesamt einen Punkt und eine frühe Auswechslung am letzten Spieltag bereits in der 29. Minute.

In Leipzig könnte Plea nun auf der Bank Platz nehmen und Breel Embolo den Vortritt lassen. Insgesamt lesen sich 8,69 Millionen angesichts des großen Potenzials gar nicht so schlecht. Gleichzeitig muss der 28-Jährige liefern. Hier sollte abgewartet werden, wie sich die Situation in Mönchengladbach entwickelt.

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