Foto: Pressefoto Ulmer/Pool
Neben Dortmunds hochtalentierter Leihgabe aus Madrid fielen die Preise nach dem Fehlstart gleich bei drei Mönchengladbachern. Wir bewerten, was in naher Zukunft von den billiger gewordenen Akteuren zu erwarten ist.

Stand der Marktwerte: 1.10.2020

Jhon Cordoba, Hertha BSC, 6.370.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 25,1 %
Bei Jhon Cordoba sackte das Marktwertniveau nach bundesligainternem Transfer von Köln nach Berlin zuletzt wieder auf rund 6 Millionen. Ein guter Preis für den verlässlichen Arbeiter. Zumal immer mehr Einsatzzeiten winken.

Weil Krzysztof Piatek auch in der neuen Saison bislang nicht so richtig zu überzeugen weiß, wird Trainer Bruno Labbadia seinen neuen „Wandstürmer“ womöglich schon am Sonntag in München von Beginn an ins Rennen schicken. Einzig die fehlenden Abläufe und der Stand der Integration könnten hier negativen Einfluss haben. Tendenz: Cordoba startet.

Marktwertgewinner des Monats – September: Hahn und Co. – nur einer ist teurer als 3 Millionen!

Neben zwei Durchstartern aus Augsburg war im September ein alter Hase aus Berlin gefragt. Ein überraschend nominierter Dortmunder Youngster könnte bald wieder im Wert fallen.

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Patrick Herrmann, Borussia Mönchengladbach, 3.140.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 26,1 %
Die 58. Bundesligasaison begann für Borussia Mönchengladbach mit einer Niederlage und einem Unentschieden holprig. Patrick Herrmann, immerhin einer der vermeintlichen Gewinner der Vorbereitung, konnte man dabei wenige Vorwürfe machen. Der 29-Jährige kam insgesamt nur rund eine halbe Stunde zum Einsatz.

Vielleicht entscheidet sich Trainer Marco Rose ja im Derby in Köln für den seit 2010 im Verein befindlichen Ur-Gladbacher. Kommen dann mehr als die kürzlich eingefahrenen 3 Punkte zusammen, könnte es bei Herrmann schnell wieder nach oben gehen.

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Reinier, Borussia Dortmund, 12.750.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 26,9 %
Als absolutes Supertalent wurde Reinier im Sommer von Real Madrid ausgeliehen. Ein weiterer Rohdiamant in den Reihen von Borussia Dortmund. Zu seinem Leidwesen ist die Zentrale mit Giovanni Reyna und dem frühzeitig wiedergenesenen Kapitän Marco Reus momentan gut besetzt.

Weil im aktuell praktizierten 3-4-3 auch die offensiven Außen wegfallen, verschlechterten sich die Aussichten des 18-Jährigen zusätzlich. Immerhin kam Reinier schon im DFB-Pokal, am 2. Spieltag der Bundesliga sowie im Supercup in München zu Joker-Einsätzen. 12,75 Millionen sind dennoch viel zu viel für das Zukunftsversprechen. Zu Recht ging es deshalb um 4,69 Millionen nach unten.

Marktwertgewinner der Woche – KW 40: Zwei Stuttgarter und der Werner-Ersatz dabei

Neben Kalajdzic findet sich ein weiterer Stuttgarter mit identischer Ausbeute unter den Tops. Hinzu kommt nach seinem Debüt Leipzigs neuer Mittelfstürmer. An der Spitze steht ein unerwarteter Augsburger.

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Florian Neuhaus, Borussia Mönchengladbach, 4.600.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 27,9 %
Vor der Saison prognostizierten wir, Florian Neuhaus könne nach den Wechseln von Kai Havertz und Timo Werner in dessen Fußstapfen als Comunio-Star treten. Bisher konnte der Mittelfeldspieler aus Mönchengladbach die Vorschusslorbeeren jedoch nicht bestätigen. 3 Punkte aus zwei Partien sind hier deutlich zu wenig.

Liegt natürlich auch daran, dass seine Mannschaft insgesamt einen durchwachsenen Start hinlegte. 116 Zähler in der vergangenen Spielzeit lassen bei Neuhaus durchaus auf mehr hoffen. Nach dem Minus von mehr als einem Viertel erscheint sein Marktwert angemessen.


Hannes Wolf, Borussia Mönchengladbach, 3.630.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 32,3 %
In Leipzig konnte sich Hannes Wolf nicht durchsetzen. Vor der Saison ging es deshalb zum früheren Förderer aus Salzburger Zeiten ins Rheinland. Bisher jedoch stotterte der Motor des 21-Jährigen auch unter Trainer Rose noch. Kürzlich wurde Wolf nach 4 Punkten am 1. Spieltag nur eingewechselt.

Mit der Rückkehr von Alassane Plea und Marcus Thuram dürfte es in den kommenden Partien für Wolf nicht einfacher, sein Können zu zeigen. Er muss sich über Einwechslungen herankämpfen. Nach Köln warten Wolfsburg und Mainz auf die Fohlen-Elf.

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