Shkodran Mustafi Bayern München Wechsel Gerücht

Foto: Juan Carlos Cardenas/EFE/dpa
Die Bayern sollen Mustafi schon länger auf dem Zettel haben – kommt er nun als Ersatz für den verletzten Boateng? Der HSV hat in den Verhandlungen um Carlos Mané offenbar Fortschritte gemacht – ein weiterer HSV-Neuzugang könnte außerdem vom FC Chelsea kommen. Und: Wolfsburg hat zwei vielversprechende Offensive an der Angel.

Ein Weltmeister für einen Weltmeister? Jerome Boateng wird dem FC Bayern München mit seiner Muskelverletzung voraussichtlich bis Ende April fehlen. Und weil die Personalsituation in der Bayern-Innenverteidigung ohnehin sehr angespannt ist, kursieren nun Gerüchte, dass im Winter ein zusätzlicher Spieler geholt werden soll.

Wie „Sky Sport News HD“ berichtet, sollen die Münchner ernsthaft darüber nachdenken, Weltmeister Shkodran Mustafi zu verpflichten. Der TV-Sender habe Informationen, dass Scouts des FC Bayern den erst 23-jährigen Mustafi in den letzten Wochen verstärkt beobachtet haben sollen – ursprünglich wohl, um einen Transfer im Sommer vorzubereiten.

Zum Problem könnten zwei Aspekte werden: Mustafi hat in der laufenden Champions-League-Saison schon für den FC Valencia gespielt, dürfte in dem Wettbewerb also nicht mehr für die Bayern ran. Und: Billig würde die Nummer auch nicht gerade werden – die festgeschriebene Ablösesumme soll bei 50 Millionen Euro liegen.

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Hamburg bei Mané wohl vor dem Abschluss: Der Hamburger SV darf sich offenbar Hoffnungen machen, dass er Carlos Mané doch noch von Sporting Lissabon loseisen kann. Nach neuerlichen Verhandlungen soll der 21-jährige Flügelspieler beim HSV angeblich einen Leihvertrag über anderthalb Jahre erhalten – mit anschließender Kaufoption über 9,5 Millionen Euro. Das berichten mehrere Quellen übereinstimmend.

HSV-Sportdirektor Peter Knäbel sagte dem „Hamburger Abendblatt“: „Wir sind dran, aber es geht noch immer um Details.“ Mané durchlief seit der U15 alle Jugendnationalmannschaften Portugals. In der laufenden Saison kommt er bei seinem Klub jedoch nur selten zum Einsatz, weshalb er an einem Wechsel interessiert sein soll.

Und noch mal HSV: Sieben Minuten. So lange durfte Bertrand Traoré in der laufenden Saison beim FC Chelsea in der Premier League spielen. Ansonsten sitzt der Mittelstürmer bei den Londonern nur auf der Bank oder auf der Tribüne. Die Hamburger sollen sich schon im Sommer nach dem 20-Jährigen erkundigt haben, damals soll sein Verein ihm aber keine Wechselfreigabe erteilt haben.

Angeblich hat Hamburgs Peter Knäbel dem FC Chelsea nun ein Leihgeschäft vorgeschlagen. Wie weit die Gespräche schon fortgeschritten sind, ist nicht klar. Aber angesichts von Traorés Reservistenrolle wäre ein solcher Deal durchaus denkbar.

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Ein neuer Knipser für die Wölfe: Der VfL Wolfsburg würde sich gerne vor dem Ende der Transferperiode in der Offensive verstärken. Ein möglicher Kandidat soll Breel Embolo sein. Der 18-jährige Mittelstürmer spielt für den FC Basel und hat in der laufenden Saison in 13 Ligaspielen fünf Tore und drei Vorlagen beigesteuert. Das Problem: Für ihr Eigengewächs hätten die Basler angeblich gern 30 Millionen Euro.

Nicht viel billiger dürfte jedoch auch der andere Kandidat auf der Liste von Wölfe-Manager Klaus Allofs sein: Alexandre Lacazette. Der 24-Jährige spielt für Olympique Lyon – bei ihm sind es derzeit sieben Tore in 18 Ligue-1-Spielen. Sein Vertrag in Lyon läuft noch bis 2019, zudem schloss er zuletzt einen Wechsel im Winter aus. Allofs dazu: „Wir machen nichts mit der Brechstange.“

Tasci zurück in die Bundesliga? Der FC Schalke 04 will offenbar Serdar Tasci zurück in die Bundesliga holen. Bei den Knappen könnte der 28-Jährige den verletzten Benedikt Höwedes ersetzen. Schalke-Manager Horst Heldt sagte dem Pay-TV-Sender „Sky“: „Ich kann bestätigen, dass wir Kontakt haben und Gespräche führen.“

Innenverteidiger Tasci wechselte im Sommer 2013 vom VfB Stuttgart zu Spartak Moskau, wo er noch bis 2017 unter Vertrag steht. Horst Heldt und er kennen sich noch aus gemeinsamen Stuttgarter Zeiten. Sein Marktwert soll bei etwa fünf Millionen Euro liegen.

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China calling: Bei der TSG 1899 Hoffenheim saß Eugen Polanski in den letzten beiden Bundesliga-Spielen nur auf der Bank. Wie der „Kicker“ jetzt berichtet, sollen diverse Vereine an den Diensten des defensiven Mittelfeldspielers interessiert sein.

Vor allem zwei Klubs aus der ersten chinesischen Liga locken den 29-Jährigen demnach mit überaus attraktiven Verträgen. Noch nicht klar sei jedoch, ob die TSG Polanski überhaupt abgeben will – und ob dieser sich vorstellen kann, seinen Beruf demnächst in Fernost auszuüben.

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Autor: Marcus Erberich

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