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Mit einer Überraschung hat Fredi Bobic auf den Abgang von Jhon Cordoba reagiert. Stevan Jovetic ist der Neue bei Hertha BSC, ein großer Name, dessen Peak allerdings schon ein paar Jahre zurückliegt. Schlägt der 31-Jährige in der Bundesliga ein?
Position
Sturm. Der 31-Jährige agierte bei der AS Monaco zumeist als Mittelstürmer, weicht hin und wieder auch auf den linken Flügel aus und kann zudem als hängende Spitze eingesetzt werden. Mit seiner Erfahrung von 15 Profijahren wird Jovetic keine Probleme haben, sich an verschiedene Formationen anzupassen.
„Mit Stevan bekommen wir einen klassischen Zentrumsspieler für die Offensive, der viel Erfahrung aus den Topligen in Europa mitbringt“, kommentiert Herthas Geschäftsführer Fredi Bobic den ablösefreien Transfer. Damit wird klar: Für die Außenbahn ist Jovetic nicht eingeplant, sondern als Nachfolger von Jhon Cordoba.
Bisherige Karriere
Wer im letzten Jahrzehnt gerne FIFA oder PES gespielt hat, wird mit Jovetic mit Sicherheit schon mal in seinem Kader gehabt haben. Gerade als junges Talent Anfang der 2010er Jahre wurde dem Montenegriner eine große Karriere zugetraut. Schon als 18-Jähriger startete er bei Partizan Belgrad durch, in Florenz gelang ihm zwischen 2008 und 2013 der Durchbruch in Richtung Weltspitze.
Nach 27 Ligatoren zwischen 2011 und 2013 schloss sich Jovetic dem Premier-League-Krösus Manchester City an. Ein Karriereknick, wie sich herausstelle sollte, denn bei den Sky Blues konnte er sich nicht durchsetzen. Es folgte eine kleine Odyssee, über Inter Mailand zum FC Sevilla, zwei Stationen mit durchwachsenem Erfolg.
Im Sommer 2017 landete Jovetic in Frankreich, bei der AS Monaco. Mit acht Toren in 15 Spielen startete der Offensiv-Allrounder sehr gut, allerdings warfen ihn immer wieder Verletzungen zurück. Erst im vergangenen Jahr blieb er weitgehend fit, war hinter Kevin Volland und Wissam Ben Yedder jedoch nur noch die Nummer drei im Sturm. In 29 Spielen, darunter viele Joker-Einsätze, gelangen ihm sechs Tore.
Nicht nur bei FIFA ist Jovetic eine Legende, auch für sein Nationalteam hat er schon 14 Jahre und (verletzungsbedingt „nur“) 55 Spiele auf dem Buckel, in denen er 27-mal traf. Mit Hertha BSC und der Bundesliga hat der Routinier nun seine Reise durch die fünf größten Ligen Europas abgeschlossen.































