Moussa Niakhate vom 1. FSV Mainz 05

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Der 1. FSV Mainz 05 hat eine mehr als dreimal so gute Hinrunde hingelegt wie in der Vorsaison. Statt gegen den Abstieg zu kämpfen, befindet sich das Team von Bo Svensson sogar in Reichweite der Europa-League-Plätze.

Kaderwert: 66.260.000
Kaderpunkte: 783
Bester Spieler: Jonathan Burkardt (79 Punkte)

Die Situation

Mit sieben Punkten beschloss der 1. FSV Mainz 05 die Hinrunde 2020/21. Es war ein Wunder, dass Bo Svensson die zehn Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz noch aufholte. Der Trainer hat eine krasse Kehrtwende eingeleitet, die auch in die Saison 2021/22 überging.

Als Tabellenneunter kommt Mainz mit 24 Punkten aus der Winterpause, vor Leipzig, Wolfsburg und Gladbach stehend. Die Mannschaft wurde im Sommer noch einmal punktuell verstärkt, insbesondere durch die Neuzugänge Silvan Widmer, Jae-Sung Lee und Anton Stach sowie den Leih-Rückkehrer Aaron Martin. Alle haben sich zu Leistungsträgern entwickelt.

Für Comunio-Manager ist Mainz 05 eine absolute Goldgrube. Nach Team-Marktwerten belegen die Rheinhessen Platz zwölf im Managerspiel, nach Punkten Platz sechs. Heißt: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier besonders gut.


Bis auf den Senkrechtstarter Jonathan Burkardt kostet kein Mainzer mehr als sechs Millionen, obwohl zehn weitere Spieler bereits bei mehr als 40 Punkten stehen. Besonders Alexander Hack (70) kann einen hervorragenden Punkteschnitt aufweisen; mit Stefan Bell (48) und Moussa Niakhate (51) bildet er eine sehr stabile Dreierkette. Auch die Außenbahn ist mit Silvan Widmer (62) und Aaron Martin (44) gut besetzt.

Im zentralen Mittelfeld werden Anton Stach (42) und Dominik Kohr (21) einen spannenden Konkurrenzkampf starten, auch der Dreikampf zwischen Leandro Barreiro (36), Jae-Sung Lee (40) und Jean-Paul Boetius (48) um die beiden weiteren Plätze ist relativ offen. Das Sturmduo bilden Jonathan Burkardt (79) und Karim Onisiwo (47).

Alle Rückrundenvorschauen im Überblick

Mögliche Stammaufstellung

Zentner – Bell (St. Juste), Hack, Niakhate – Widmer, Stach (Kohr), Barreiro (Boetius), Aaron – Lee – Onisiwo, Burkardt

Die zehn besten Stürmer der Hinrunde 2021/22

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Platz 10: Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim) - 75 Punkte in 16 Spielen | Foto: imago images / eu-images

Das sagten wir vor der Saison

„Wenn Mainz so weiterspielt wie bisher unter Svensson, sind die hinteren Europapokal-Ränge keine Träumerei. Realistischer ist natürlich eher eine Einordnung im grauen Mittelfeld, eiin einstelliger Tabellenplatz ein realistisches Ziel. Mit dem Abstiegskampf werden die Mainzer diesmal nichts zu tun haben.“ Frei nach dem Sport1 Doppelpass: So schaut’s aus.

Player to watch

Marcus Ingvartsen. Während alle Stammspieler ein ähnlich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis versprechen, graben wir eine Reihe tiefer nach einer Spekulationsanlage für weniger als 1,5 Millionen. Ingvartsen kam im Sommer von Union Berlin und fing in Mainz gut an, ehe er von Verletzungsproblemen zurückgeworfen wurde.

„Wir haben ihn geholt, weil wir Vertrauen in ihn haben und den Glauben, dass er genau das umsetzen kann, was in der Offensive für einen Stürmer gefragt ist, der bei Mainz 05 spielt“, sagte Svensson kurz vor der Winterpause über Ingvartsen. Wenn er ganz fit ist, könnte er sich über Joker-Einsätze wieder an die erste Mannschaft heran arbeiten.

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Prognose

Wir halten es mit unserer Prognose des Sommers und schließen aus, dass Mainz noch im Abstiegskampf landet. Die gefestigte Truppe wird einfach weiterspielen und so viele Punkte wie möglich sammeln. Ob es letztlich sogar für die Top sieben reicht, hängt auch davon ab, wie stabil die Konkurrenz auftritt. Da Teams wie Leipzig noch aufholen dürften, ist Platz acht bis zwölf wohl realistisch.

Bisherige Transferaktivitäten

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