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Bayer 04 Leverkusen hat mit Gerardo Seoane einen spannenden neuen Trainer, dessen junge Mannschaft heiß auf eine starke Saison ist. Kehrt die Werkself in die Champions League zurück?
Kaderwert: 112.340.000
Comunio-Platzierung: 5
Bester Spieler der Vorsaison: Leon Bailey (162 Punkte)
Die Situation
In der letzten Saison ist eingetreten, was auf keinen Fall passieren sollte. Nach einem tollen ersten Saisondrittel und Platz eins nach dem 12. Spieltag brach Bayer 04 Leverkusen mit der Last-Minute-Niederlage gegen die Bayern komplett ein. Es folgte ein besorgniserregender Negativlauf, der zur Entlassung des Trainers Peter Bosz führte.
Bosz hatte die Werkself fachlich und menschlich lange bereichert, die Trennung war für alle in Leverkusen ein bitteres, viel zu frühes Ende einer guten Zusammenarbeit. Der Interimstrainer, Hannes Wolf, führte Bayer immerhin noch auf Platz sechs und somit in die Europa League. Das Mindestziel wurde erreicht.
Nun steht Leverkusen am Anfang einer neuen Ära. Gerardo Seoane heißt der neue Coach, der nach drei überragenden Jahre mit den Young Boys Bern erstmals in einer europäischen Top-Liga anheuert. Der 42-Jährige wurde mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet, zelebriert offensiven Fußball und feierte damit rechtzeitig zur Generalprobe den ersten Testspiel-Sieg.
Seoane steht für einen Umbruch, der mit dem Karriereende der Bender-Zwillinge, zweier Führungsspieler, zweifellos ansteht. Der hochtalentierte Odilon Kossounou füllt die Lücke in der Innenverteidigung, Mitchel Bakker soll die Baustelle links hinten lösen. Für den Flügel soll nach dem Wechsel von Leon Bailey noch jemand verpflichtet werden.
Wichtig ist, dass sich auf dem Platz vor dem neuen Kapitän, Lukas Hradecky, neue Wortführer bilden. Gerade im zentralen Mittelfeld müssen Spieler wie Demirbay oder auch der junge Florian Wirtz wirklich konstant abliefern, damit Bayer 04 Leverkusen seine Saisonziele erreichen kann. Dabei gilt wieder: Die Europa League ist das Minimum, die Champions League eigentlich der Anspruch.
Alle Saisonvorschauen im Überblick
Mögliche Stammaufstellung
Hradecky – Frimpong (Fosu-Mensah), Kossounou, Tapsoba, Bakker – Aranguiz (Palacios), Demirbay – Bellarabi (Amiri), Wirtz (Alario), Diaby – Schick
Hinweis: Tapsoba fällt wohl bis Oktober aus und dürfte durch Jonathan Tah vertreten werden.































