Kevin Mbabu vom VfL Wolfsburg

Foto: © imago images / Chai v.d. Laage
Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter zwei Wolfsburger Verlierer des Trainerwechsels.

Kevin Mbabu (VfL Wolfsburg, 4.820.000, Abwehr):

Zugegeben: Bei Kevin Mbabu waren wir schon einmal zu voreilig, was die Verlierer des Spieltags betrifft. Nach dem 4. Spieltag sahen wir die Felle des Schweizers davonschwimmen, als Trainer Mark van Bommel den sonst offensiveren Ridle Baku in die Abwehr zog. Im Anschluss saß Mbabu aber wieder fest im Sattel und punktete gut weiter.

Diesen Fehler wiederholen wir ungern, zumal wir Mbabu als verlässlichen Außenverteidiger schätzen. Jetzt ist die Lage aber ernster, denn die erfolgreiche erste Woche unter Florian Kohfeldt hat eine ganz klare Aussage: Der neue Trainer lässt mit einer Dreierkette agieren – und davor ist nur Platz für einen offensiven Rechtsverteidiger.

Heißt konkret: Mbabu und Baku können im neuen System kaum noch gemeinsam spielen und sind somit direkte Konkurrenten. Dabei hat der Ex-Mainzer bislang klar die Nase vorn, durfte in allen drei Pflichtspielen starten. Der VfL gewann auch noch alle drei – diesmal scheint der Weg zurück in die Stammelf für Mbabu also ein gutes Stück weiter als vor zwei Monaten.


Maximilian Philipp (VfL Wolfsburg, 3.410.000, Sturm):

Auch bei Maximilian Philipp stehen die Zeichen mehr und mehr auf Backup-Status. Schon zu Saisonbeginn war der Offensivmann weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, bislang steht nur eine Torbeteiligung in elf Pflichtspielen auf seiner Habenseite. Florian Kohfeldt setzte den ehemaligen Dortmunder bislang nur 45 Minuten lang ein.

Gleich bei Kohfeldts Debüt als VfL-Trainer durfte Philipp von Beginn an ran, nach einem blassen Auftritt wurde er jedoch zur Halbzeit ausgewechselt. Seither saß der 27-Jährige die vollen 225 Pflichtspiel-Minuten auf der Ersatzbank. Lukas Nmecha und Wout Weghorst sind unter Kohfeldt gesetzt, Yannick Gerhardt hat aktuell ebenfalls gute Karten. Philipp muss sich dringend wieder steigern, um seinen Hut zurück in den Ring zu werfen.

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Marcus Ingvartsen (FSV Mainz 05, 2.970.000, Mittelfeld):

Nach einem vielversprechenden Start ist Marcus Ingvartsen beim 1. FSV Mainz 05 vorerst gestrandet. Am 4. Spieltag noch Toschütze als Joker, am 7. Spieltag sogar als Starter, schwinden die Einsatzzeiten des Offensiv-Allrounders mehr als bedrohlich.

Während Jonathan Burkardt und Karim Onisiwo sich vorne festspielen, durfte Ingvartsen zuletzt dreimal nacheinander nur als Joker an. Beim 4:1 über Mainz bekam er noch eine Viertelstunde, beim 2:1 in Bielefeld noch zehn Minuten und beim 1:1 gegen Gladbach am Freitagabend nur noch die letzten Momente der Partie. Keine Bewertung!

Sowohl die beiden Positionen im Sturm als auch die Zehn sind inzwischen gut besetzt. Jae-Sung Lee hat sich an der Seite von Jean-Paul Boetius im offensiven Mittelfeld etabliert, für Ingvartsen bleibt bis auf Weiteres nur die Jokerrolle. Sein negativer Marktwerttrend dürfte sich während der Länderspielpause fortsetzen.

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