Jeremie Frimpong von Bayer 04 Leverkusen

Foto: © imago images / Sven Simon
Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter ein Leverkusener Neuzugang, der sein Duell verloren hat.

Jeremie Frimpong (Bayer 04 Leverkusen, 4.730.000, Abwehr):

Als fünfter Rechtsverteidiger stieß Neuzugang Jeremie Frimpong in der Winterpause zu Bayer 04 Leverkusen. Arias und Weiser fallen aus, auch Lars Bender ist schon wieder verletzt. Deshalb legte die Werkself gleich doppelt nach und schickte Frimpong gemeinsam mit Timothy Fosu-Mensah in den Sofort-Konkurrenzkampf.

Diesen hat Fosu-Mensah für sich entschieden. Der 23-Jährige kam von Manchester United und ist in seiner Entwicklung bereits etwas weiter als sein 20-jähriger niederländischer Landsmann. Frimpong ist ein großes Talent, das in Leverkusen eine große Zukunft haben könnte. In naher Zukunft wird er aber wohl noch Backup bleiben und bei Comunio an Wert verlieren.


Justin Kluivert (RB Leipzig, 2.780.000, Sturm):

Ein Zwischenhoch war nicht genug: Inzwischen nimmt die Entwicklung von Justin Kluivert in Leipzig bedenkliche Züge an. Am 10. und 11. Spieltag stand der Flügelspieler noch in der Startelf, gegen die Bayern erzielte er sogar ein Tor. Seither kam er allerdings nur noch viermal als Joker zum Einsatz, wobei er einen Comunio-Punkt mitnahm.

Dabei fehlte mit Emil Forsberg in den letzten Wochen ein Leistungsträger in der Offensive verletzungsbedingt, auch die Angreifer Poulsen und Sörloth überzeugen nicht so richtig. Sobald Forsberg und Winterneuzugang Dominik Szoboszlai wieder zurück sind, wird es für Kluivert umso schwerer, auf Einsätze zu kommen. Aktuell sieht es eher danach aus, als ginge seine Zeit als Leipziger Leihspieler im Sommer erfolglos zu Ende.

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Gesperrte Spieler: Halten oder verkaufen?

Kevin Vogt (TSG Hoffenheim, 2.280.000, Abwehr):

Letzte Rückrunde wurde er noch an Werder Bremen verliehen, inzwischen ist Kevin Vogt bei der TSG Hoffenheim wieder unumstrittener Stammspieler. Nach 18 Einsätzen muss der Innenverteidiger mit seiner fünften Gelben Karte einmal pausieren.

Vogt spielt nicht seine beste Saison, mit 2,11 Punkten pro Spiel aber eine solide. Zudem ist er für weniger als 2,5 Millionen recht günstig. Ein Verkauf ist je nach Kadersituation eine Option, jedoch kein Muss.

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