Marcel Sabitzer vom FC Bayern München

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Millionen für kaum Punkte oder Bankplatz statt Durchbruch: Diese vermeintlichen Top-Anlagen sind mit hohen Erwartungen in die neue Spielzeit gegangen, blicken aber auf einen schwachen Start in die Saison zurück. Teil zwei!

Stand der Marktwerte: 10. Oktober 2021

Marcel Sabitzer (FC Bayern München, 8.310.000, Mittelfeld):

Ein guter Deal für die Bayern, ein solider Deal für Leipzig – und für den Spieler? Ob der Wechsel zum Rekordmeister der richtige Karriereschritt für Marcel Sabitzer sein würde, zweifelten viele Fans und Experten schon im August an. Als absoluter Leistungsträger des Vizemeisters zum FCB zu wechseln, in dessen Mittelfeld praktisch kein Platz mehr ist, hat natürlich eine Kehrseite.

Das Duo Joshua Kimmich und Leon Goretzka lässt noch keinen Raum für Sabitzer, beide stehen unter den besten Mittelfeldspielern des Saisonstarts. Der Österreicher wartet noch auf seinen ersten Einsatz von Beginn an und steckt bei elf Comunio-Punkten fest. In der aktuellen Konstellation ist es unwahrscheinlich, dass Sabitzer die starken 137 bzw. 166 Punkte aus seinen letzten beiden Comunio-Jahren erreichen kann.

Rafael Santos Borre (Eintracht Frankfurt, 6.170.000, Sturm):

Wer in die Fußstapfen eines 18-Tore-Stürmers tritt, hat praktisch eine unlösbare Aufgabe. Vor allem als ablösefreier Neuzugang von einem anderen Kontinent. Dass Rafael Santos Borre eine gewisse Zeit benötigen würde, um sich an das Tempo und die Qualität in der Bundesliga anzupassen, war absehbar.

Die Comunio-Manager, die mehr als 15 Millionen in den Sommertransfer investiert haben und nicht früh wieder abgesprungen sind, haben allerdings herbe Verluste eingesteckt. Am 6. Spieltag erzielte Borre sein erstes Saisontor, immerhin seine Einsatzzeiten sind solide. Allerdings braucht er mehr Torgefahr, um der Eintracht eine echte Bereicherung zu werden.

Die besten Torhüter des Saisonstarts 2021/22

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Platz 6: Andreas Luthe (Union Berlin) - 20 Punkte | Foto: imago images / Matthias Koch

Daichi Kamada (Eintracht Frankfurt, 5.100.000, Mittelfeld):

Dass Daichi Kamada in den ersten drei Spielen nicht auf seinem gewohnten Niveau performte, ließ sich noch mit den Wechselspekulationen bis zum Schluss des Transferfensters erklären. Am 4. Spieltag sollte er mit einer hervorragenden Leistung gegen den VfB Stuttgart die Trendwende einleiten, wovon auch sein Trainer ausging. Allerdings war die Partie eher ein Strohfeuer.

Eine Auswechslung gegen Wolfsburg, eine Einwechslung gegen Köln und ein 90-minütiger Bankplatz in München bereiten Comunio-Managern solche Sorgen, dass Kamadas Marktwert auf fünf Millionen gefallen ist. Er muss sich strecken, um wieder in die erste Elf zu kommen. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass Kamada seine Qualität wieder auf den Rasen bringen wird – dann kann er sogar ein Comunio-Schnäppchen sein.

Nadiem Amiri (Bayer 04 Leverkusen, 4.580.000, Mittelfeld):

In den vergangenen beiden Spielzeiten gehörte Nadiem Amiri in Leverkusen zum erweiterten Stammkreis, insgesamt 189 Comunio-Punkte sammelte er in zwei Jahren. Auch für die Nationalmannschaft wurde er von Joachim Löw einige Male nominiert. Unter Hansi Flick spielt er bislang noch keine Rolle – auch, weil er auf Vereinsebene nicht mehr genügend Einsatzzeit bekommt.

Der neue Bayer-Trainer, Gerardo Seoane, scheint kein großer Fan des flexibel einsetzbaren Offensivspielers zu sein. Amiri durfte seit dem 1. Spieltag nicht mehr von Beginn an ran, in den letzten fünf Ligaspielen kamen nur 36 Einsatzminuten zusammen. Die Karriere des 24-Jährigen gerät gerade ins Stocken.

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Maximilian Philipp (VfL Wolfsburg, 3.990.000, Sturm):

Nach einem sehr guten Saisonendspurt 2020/21 inklusive drei Toren aus den letzten beiden Spieltagen bezahlte der VfL Wolfsburg 7,5 Millionen Euro an Dinamo Moskau, um Maximilian Philipp fest zu verpflichten. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an den hängenden Stürmer, in der neuen Saison zu einem Stützpfeiler der Mannschaft zu werden.

Diese Erwartung konnte Philipp mit bislang nur einem Assist in wettbewerbsübergreifend acht Einsätzen noch nicht erfüllen. Sein Stammplatz wackelt nun gehörig, von den letzten vier Pflichtspielen absolvierte er nur noch eines von Beginn an. Zweimal blieb er ohne Einwechslung auf der Bank. Philipp braucht eine baldige Leistungssteigerung, um nicht den Anschluss zu verlieren.

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