Foto: imago images/Christian Schroedter
Roussillon und ein Mannschaftskollege vom VfL Wolfsburg konnten die Erwartungen zuletzt nicht erfüllen. Gleiches gilt für einen Angreifer von Hertha BSC. In Stuttgart benötigt ein teures Talent noch Zeit.

Es wurden nur einsatzbereite Spieler berücksichtigt.

Jerome Roussillon, VfL Wolfsburg, 4.010.000, Abwehr, Verlust gegenüber Vorwoche: 20,6 %
In Mark van Bommel weiß Jerome Roussillon wieder einen Fürsprecher auf seiner Seite. Der neue Trainer des VfL Wolfsburg scheint dem einzigen echten wie fitten Linksverteidiger zu vertrauen. Der etatmäßige Mittelfeldspieler Yannick Gerhardt kommt momentan hier nur als Ersatz zum Zuge.

Roussillon machte am 3. Spieltag zudem mit dem Siegtreffer gegen Leipzig auf sich aufmerksam. Dies dürfte auch der Grund für den Marktwert-Peak von 5,74 Millionen Mitte September gewesen sein. Es folgten allerdings unter dem Strich keine Punkte mehr, weshalb die Geduld der Manager nun endete und für ein Minus von etwas mehr als einer Million sorgte.

Marktwertgewinner der Woche – KW 39: Zwei Leipziger gefragt, interessanter sind andere

Mittelstürmer Poulsen und ein Teamkollege mussten nach guter Comunio-Ausbeute in der Champions League einen Dämpfer hinnehmen. Offensivspieler von Union und Stuttgart hingegen haben das Momentum auf ihrer Seite.

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Andre Hahn, FC Augsburg, 3.490.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 22,6 %
Die besten Werte standen für Andre Hahn beim 1:4 gegen Bayer Leverkusen und beim 0:0 in Berlin gegen Union zu Buche. 6 und 5 Comunio-Punkte regten zu Käufen an. Ausgerechnet der erste Saisonsieg gegen Borussia Mönchengladbach läutete dann beim 31-Jährigen die vorläufige Trendwende ein. -2 und -1 Punkte zuletzt sorgten bei den Comunio-Managern natürlich nicht für Luftsprünge.

Und so ging es für den unter Markus Weinzierl bislang unangefochtenen Stammspieler jüngst deutlich bergab. Möglich, dass der Trainer nach 0:3 in Freiburg bei Borussia Dortmund mal einen anderen Offensivspieler von Beginn an auf den Platz schickt. 3,49 Millionen bedeuten momentan mehr Risiken als Chancen.

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Ishak Belfodil, Hertha BSC, 3.220.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 24,8 %
Fast ein Viertel seines Marktwerts verlor Ishak Belfodil innerhalb der letzten Woche. Der Algerier wurde nach Wechsel von der TSG Hoffenheim zu Hertha BSC schon fast als eine Art Heilsbringer gehandelt. Comunio-Manager hatten möglicherweise die Saison 2018/19 im Hinterkopf, als Belfodil 180 Comunio-Punkte sammelte.

Mittlerweile ist der 29-Jährige in Berlin auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Nach wenig Spielpraxis in den vergangenen zwei Jahren stottert Belfodils Motor noch. 3 Zähler aus vier Einsätzen sind keine Empfehlung. Weil Davie Selke und Krzysztof Piatek die Konkurrenz im Mittelsturm wieder vergrößerten, dürfte dem Sommertransfer zudem erstmal nur die Jokerrolle bleiben.


Felix Nmecha, VfL Wolfsburg, 2.280.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 32,9 %
Auch der relativ große Name verhalf dem Bruder von U21-EM-Torschützenkönig Lukas Nmecha wohl zwischenzeitlich zu einem übermäßigen Marktwertanstieg. In Kalenderwoche 30 fanden sich die beiden Wolfsburger Neuzugänge sogar gemeinsam unter den größten Marktwertgewinnern wieder. Ein Einsatz kam für den ebenfalls aus Manchester gekommenen Mittelfeldspieler bisher jedoch nicht zustande.

Der 20-Jährige muss sich nach Verletzungspause und Trainingsrückstand erst einmal wieder herankämpfen. Klar, dass da ein Marktwertniveau von fast 4 Millionen kaum als angemessen durchgeht. In den letzten sieben Tagen resultierte ein Abfall um 1,12 Millionen.

Die Spieler des Monats September: Der junge Mann der Stunde und ein neuer Goalgetter
Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen

Mit drei Toren und zwei Assists ist Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen der Comunio-Spieler des Monats September. Damit sticht der 18-Jährige eine sehr namhafte Konkurrenz aus München und Dortmund aus.

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Wahid Faghir, VfB Stuttgart, 3.970.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 33,1 %
Nach der Verletzung von Sasa Kalajdzic sicherte sich der VfB Stuttgart die Dienste von Wahid Faghir. Das dänische Talent kostete zwar satte 4,5 Millionen Euro, sollte aber keinesfalls als Soforthilfe dienen. Vielmehr wollte man den 18-jährigen Mittelstürmer langsam aufbauen. Auch Oberschenkelprobleme sorgten nun dafür, dass er noch ohne Bundesligaminute dasteht.

Weil mit Hamadi Al Ghaddioui und dem aus Wolfsburg ausgeliehenen Omar Marmoush zudem Alternativen zu Kalajdzic vorhanden sind, besteht an vorderster Front kein akuter Bedarf. Die Eingewöhnungszeit könnte noch etwas andauern. Der vorübergehende Hype ebbte nun zu Recht ab, die Marktwertkurve dürfte weiter nach unten zeigen.

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