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Neben Stuttgarts potenziellem Punktehamster Didavi müssen Comunio-Manager auch bei einem Leipziger Hochkaräter deutliche Abstriche machen. An der Spitze der Marktwert-Flops steht der nun günstigste Stammkeeper.

Verletzte, erkrankte und gesperrte Spieler wurden außen vor gelassen.

Alexander Soerloth, RB Leipzig, 7.160.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 22,8 %
Bei Alexander Soerloth läuft es noch nicht so richtig. Der Neuzugang von RB Leipzig firmiert momentan mit hinter dem verletzten Joshua Kimmich als größter absoluter Verlierer überhaupt. 2,11 Millionen büßte er in den letzten sieben Tagen ein. Dabei erschienen zweimal 5 Punkte ohne eigenen Treffer bei zwei Startelfberufungen eigentlich als Lichtblick. Kürzlich gehörte Soerloth dann wieder zu den Verlierern des 7. Spieltags.

Insgesamt muss der Norweger sich aber eben erst auf angemessenem Niveau einpendeln. Weil auch die Konkurrenz nicht schläft, dauert dies sportlich eben eine Weile. In Sachen Mindestpreis könnte am Ende der Länderspielpause ein vernünftiger Wert erreicht sein. Dann darf auch wieder in den 24-Jährigen investiert werden.


Daniel Didavi, VfB Stuttgart, 3.970.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 28,2 %
Daniel Didavi machte sich in der Vergangenheit bereits als zuverlässige Comunio-Größe einen Namen. Nach dem Aufstieg des VfB Stuttgart trumpfte er dann auf, als wäre nie weggewesen. Gute Leistungen mit 24 Punkte an den ersten fünf Spieltagen hievten seinen Marktwert schnell über die 5-Millionen-Marke.

Dann setzte Trainer Pellegrino Matarazzo relativ plötzlich auf eine veränderte Spielanlage und opferte dafür Didavi. In vergangenen beiden Partien kamen bei diesem nur ein paar spärliche Einsatzminuten hinzu. Gut möglich dennoch, dass der 30-Jährige schon bald wieder in der Startelf zu finden sein wird. Eine verlässliche Prognose lässt sich aber ob des vielfältig hochkarätig besetzten Kaders der Schwaben kaum abgeben. Hinzu kommt, dass aufgrund der vielen Corona-Fälle bei der TSG Hoffenheim das Aufeinandertreffen in zehn Tagen wackelt.

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Exequiel Palacios, Bayer Leverkusen, 1.380.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 27,8 %
Kaum ein Comunio-Akteur tauchte in den letzten zwölf Monaten häufiger unter den Marktwertverlierern auf. Immer wieder schien es, Exequiel Palacios könnte bei Bayer Leverkusen eine tragendere Rolle übernehmen. Immer wieder folgte der Dämpfer für den Argentinier. Während Landsmann Lucas Alario als Goalgetter auftrumpft, schaut der 22-Jährige mal wieder in die Röhre.

17 Millionen Euro legte Bayer für Palacios im Winter auf den Tisch. Bei seinem ersten Auftritt am 23. Spieltag traf dieser dann gleich ins Schwarze und holte 9 Comunio-Punkte. Für viel mehr sollte es dann aber erstmal nicht reichen. In der Europa League kamen dann weitere Spiele hinzu. Die neue Saison sollte für Palacios den Durchbruch bedeuten. Nur eine Startelfnominierung sorgte nun wieder für Ernüchterung. Aktuell haben andere Akteure die Nase vor dem hochveranlagten zentralen Mittelfeldspieler.

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Elvis Rexhbecaj, 1. FC Köln, 1.320.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 27,9 %
Großes Talent wird Elvis Rexhbecaj zugeschrieben. Der ehemalige Wolfsburger trumpfte beim 1. FC Köln in der ersten Runde des DFB-Pokals auf und startete mit 13 Comunio-Punkten in drei Spielen überdurchschnittlich in die Saison. Danach jedoch sammelte er nur noch ein mageres Pünktchen und verlor seinen Stammplatz.

Spiele gegen ein starkes Union Berlin und Borussia Dortmund bieten da nicht unbedingt Anlass zur Hoffnung. Der 23-Jährige muss sich erst wieder herankämpfen. Etwas mehr als eine Million bieten nun zumindest eine risikoarme Ausgangslage für einen Investitionsversuch.

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Florian Müller, SC Freiburg, 1.160.000, Tor, Verlust gegenüber Vorwoche: 34,1 %
Als Last-minute-Schnäppchen schloss sich Florian Müller kurz vor dem Saisonstart leihweise dem SC Freiburg an. Dort hatte sich Stammtorhüter Mark Flekken verletzt, während Müller in Mainz endgültig zur Nummer zwei geworden war. Der Wechsel bescherte dem Keeper zwischenzeitlich einen Marktwertanstieg auf über 2,5 Millionen.

Seine Leistungen waren dann aber anschließend zu durchwachsen um das vergleichsweise hohe Niveau zu halten. Unter dem Strich stehen aus sieben Partien nur 6 Punkte zu Buche. Formstarke Schlussmänner sind anderswo zu finden. Müller kann vor den kommenden machbaren Aufgaben nun immerhin günstig erworben werden. Der billigste erste Torwart der Liga trifft am 8. Spieltag auf Stammverein Mainz, bevor es zum FC Augsburg geht.

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